Drostenhof Wolbeck

Das Bauwerk der Weser-Renaissance befindet sich im Besitz der Familie von Merveldt. Nach dem Weggang des Westpreußischen Landesmuseums im Jahre 2012 wird es wieder privat genutzt.

Beim Drostenhof handelt es sich um einen ehemaligen Burgmannshof, der wohl Ende des 13. Jahrhunderts angelegt wurde (Dehio). 1389 gelangte er an die Herren von Merveldt, die späteren  Drosten des Amtes Wolbeck. Die Gebäude wurden zwischen 1545 und 1575 für den Obermarschall Dirk von Merveldt errichtet und mehrfach restauriert. Es handelt sich um ein Torhaus, einen Wirtschaftsflügel und Herrenhaus mit Treppenturm.

Einmal (wieder) in den Drostenhof hinein: Eine Schlange bildet sich am Tag des offenen Denkmals.

Der Park ist öffentlich zugänglich, die Gebäude nicht. Der Park bietet einen Spielplatz, Rasenfläche und einen Teich sowie Bewegungs-Möglichkeiten.

Park-Möglichkeiten bieten sich vor dem Gelände an der Straße „Am Steintor“ sowie am nahegelegenen Marktplatz.

Literatur: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Nordrhein-Westfalen. Zweiter Band Westfalen. München/Berlin: Deutscher Kunstverlag, 1969.

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