Russische Volleyballerinnen genießen Münster

Münster.- Michail Omeltschenko ist nicht unbedingt ein Mann, der sein Herz auf der Zunge, oder seine Gefühle nach außen tragen würde. Die russische Trainer-Ikone, lange Jahre Wegbegleiter des sowjetischen und russischen Volleyballtrainer-Gottvaters Nikolai Karpol, verlangt höchste Disziplin von seinen Spielerinnen – und von sich selbst. Doch der zehntägige Aufenthalt mit seinem Superligisten Dynamo Yantar in Münster, der hat ihn beeindruckt, schreibt der USC Münster in einer Pressemitteilung vom 03.10.2007 .

Russische Volleyballerinnen begeistert von Münster

„Meine Spielerinnen und ich sind absolut begeistert. Von Münster, von der Stadt und von dem, was der USC leistet“, sagt Omeltschenko. Nach vier Testspielen gegen den deutschen Rekordmeister in den Hallen der Partnervereine des USC Münster, machen sich die Russen am Donnerstag nun wieder auf in ihre Heimat. An Münster werden Omeltschenko und seine Elevinnen noch gerne zurückdenken.

Beide Volleyball-Teams vor nationalen Meisterschaften

„Wir sind vom USC vorzüglich behandelt worden, die Leute hier waren prachtvolle Gastgeber“, lobt Omeltschenko in Fahrt gekommen weiter. „Und das gilt nicht nur für die Unterkunft im Mercure-Hotel und das Essen“, stellt der patriarchische Ausbilder fest. „Aber am wichtigsten ist doch, dass diese zehn Tage, die wir gemeinsam verbracht haben, beiden Teams für ihre nationalen Meisterschaften hilft. Vor allem der USC ist ja ganz kurz vorm Saisonstart!“ Auch für Dynamo sei die Einladung aus Münster sehr sinnvoll gewesen, „es war ein sehr gutes Trainingslager. Ich habe vielen jungen Spielerinnen eine Chance geben können.“

Volleyballerinnen reisten nach Sendenhorst, Ostbevern, Coesfeld und Mesum

Dass er für die Spiele nach Sendenhorst, Ostbevern, Coesfeld und Mesum reisen musste, weil der USC mit seinen Partnervereinen hier eine flächendeckende Werbung für den Volleyballsport im Münsterland betreiben wollte, stört Omeltschenko nicht. Er outet sich sogar als Sympathiesant dieser Idee. „Das ist alles eine sehr gute Sache für unseren Sport, den Volleyball“,  sagt er mit seiner sonoren Stimme. Vorstellbar gar auch in Kaliningrad, wo Dynamo Yantar beheimatet ist? „Wenn das daheim gehen würde, würden wir es wohl auch so machen“, und gibt nochmal ein Kompliment ans münsterländische Publikum: „Bei solchen Zuschauern fühlt man sich als Sportler einfach wohl.“ Und so ist es womöglich nicht das letzte Mal gewesen, dass Dynamo Yantar sich in diesen Breitengraden hat sehen lassen…

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