Spielenachmittag mit der kfd in St. Ida

Spielenachmittag mit der kfd in St. Ida
Beim Rummikub wird mit Zahlen kombiniert, im Hintergrund pfeffert Waltraud Schild eine Karte auf den Tisch. Foto: A. Hasenkamp.

Zuletzt aktualisiert 20. Oktober 2019 (zuerst 16. Oktober 2019).

Münster-Angelmodde. „Sie können gleich mitspielen“ – schon ist der Gast beim Doppelkopp dabei. Das war nicht das einzige Spiel, das am Mittwoch beim allmonatlichen Spielenachmittag der kfd in St. Ida gepflegt wurde. Außerdem spielten drei andere Damen „Rummikub“ im Haus der Begegnung; die Rommé-Runde fehlt in den Herbstferien. Kaffee und Wasser stehen auf dem Tisch, dazu Kekse, die rücken bald an den Rand, es wird gespielt.

„Hochzeit“, „Kontra“, „Ich dachte, sie wäre barfuß“ – ah, sie hätte keine Trumpf-Karte mehr: Wenn Wiedereinsteiger etwas nicht mehr wissen, erklären die Doppelkopf-Damen Christa Kolbusa, Annette Silling, Waltraud Schild und Mechtild Knapheide es gern. Knapheide und Kolbusa gehören zum Leitungsteam der kfd am Kirchort St. Ida. Zügig wird gespielt, aber ohne Hetzerei, kurz geht es darum, was sich mit Quitten anstellen lässt.

„Man muss ja nicht allein sein“, meint Annette Silling, selbst neu dabei. „Man muss nur selbst was tun“, unterstreicht Waltraud Schild.

Das Rummikub-Trio unterhält sich öfters über Alltägliches. Die Zeitung – am liebsten zum Frühstück, „Leserbriefe finde ich auch gut“, eine Dame schätzt die Jango-Seite für die Kinder, ja, da sei kürzlich ein toller Artikel über die Museums-Insel in Berlin drin gewesen. Dann werden wieder passende Zahlensteine gesammelt, um sie zu kombinieren und ablegen zu können. In einem Monat trifft man sich wieder zum offenen Spielenachmittag, dann beginnt die Winterpause.

„Wir haben schöne Sachen“, sagt Knapheide und meint das Jahresprogramm der kfd, das auch im Internet über die Gemeinde St. Nikolaus Münster zu finden ist. Darin findet sich auch eine Fahrt zum Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt am Schloss Moyland, am 14.12. Man könne noch auf die Warteliste rücken, so Knapheide.

Zu den regelmäßigen Terminen gehören Treffen der Dienstags-Frauen, Mittwochs-Frauen und Donnerstags-Frauen und die Gymnastik in der Dreifachhalle an der Idaschule am Mittwochvormittag.

Die kfd bietet seit einer Weile auch ein Treffen für jüngere Frauen, mit schulpflichtigen Kindern. Erfreut berichtet Knapheide, von den 25 hätten sich 15 bei der kfd angemeldet.

 

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