Rudelgucken im Clubheim des TUS Hiltrup EM-Spiel Italien gegen Deutschland strapaziert die Nerven bis zum Äußersten

Rudelgucken im Clubheim des TUS Hiltrup EM-Spiel Italien gegen Deutschland strapaziert die Nerven bis zum Äußersten

Zuletzt aktualisiert 5. Juli 2016 (zuerst 2. Juli 2016).

Münster-Hiltrup. Rudelgucken im Clubhaus des TUS Hiltrup: Die etwa 100 Gäste mussten ihre ganze Konzentration und auch Kondition abrufen beim Spiel Italien gegen Deutschland. Und das taten sie. Erstes Springen und Hüpfen beim 1:0, Hände-über-dem-Kopf-Zusammenschlagen zum 1:1 und zu manch anderer Gelegenheit – sie blieben warm, die Spieler in den National-Trikots: „Schubi“, „Antje“ und „Flüggi“, die noch weniger bekannten Spieler „Shayan“ und „Abitur 2016“, die blonden Spieler „Götze“ mit Dutt und „Klose“ mit Flechtfrisur, Zöpfen und Pferdeschwanz. Aber Höwedes schwarz-rot-goldener Haar-Kranz saß sicher, bis in die Verlängerung. Es war ein friedliches Miteinander von ganz jung bis ganz reif, gemeinsam fieberte, litt und freute man sich. „Die Italiener, jedes Mal!“ sagt draußen einer in der Pause. „Was hast du denn erwartet?“
Als wäre das Spiel gewonnen – so schallt es nach Özils 1:0. Ein „Aaah“ und Applaus kommentiert Gomez‘ Beinahe-Tor in der 40. Minute; verfrüht ist das Jubeln in der 53.
Das Elfmeter-Schießen naht; Klose und Höwedes machen ein Ringkämpfchen, erholen sich dann auf dem Schoß der Eltern. Zeit für einen Blick auf das Plakat zwischen zwei der sechs Bildschirme: Bauern-Olympiade am 12.8. ab 19 Uhr.

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„Manuel Neuer“ skandieren die Kinder, als eine Reihe deutscher Elfmeter-Schützen seine Bälle kreativ platziert und Buffon Klasse zeigt – die Hoffnung liegt in den letzten Zügen. Nochmal hin, nochmal her, Hummels trifft, nochmal „Manuel Neuer“. Die Treffer der Italiener bleiben unkommentiert, ein Scheitern bewirkt einen jubelnden Aufschrei – dann kommt Jonas Hector. Tosender Jubel bricht los, es wird gesprungen, umarmt, abgeklatscht; Klose und Höwedes bilden oben in den Armen von  Götze und Co. ein  Knäuel.
Noch etliche Minuten später wird in einer Ecke getanzt; ein Altherren-Spieler des VfL Wolbeck taucht auf: „Ich war nach draußen gegangen; ich habe es nicht ausgehalten.“

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