Richtfest nach Plan: Handorfer Wehr freut sich auf neues Feuerwehrgerätehaus Strategisch plaziert, erweitert, modern

Richtfest nach Plan: Handorfer Wehr freut sich auf neues Feuerwehrgerätehaus Strategisch plaziert, erweitert, modern
Die Jugendfeuerwehr schaut zu beim Hochhieven des Richtkranzes am neuen Feuerwehrgerätehaus in Handorf. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Zuletzt aktualisiert 26. September 2016 (zuerst 23. September 2016).

Münster-Handorf. „Die Jugendfeuerwehr ist angetreten; es kann losgehen!“ Auch der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr stand am Donnerstagnachmittag zum Richtfest des Feuerwehrgerätehauses an der Hobbeltstraße vor dem Gebäude, als Matthias Peck, Dezernent für Wohnungsversorgung, Immobilien und Nachhaltigkeit der Stadt Münster, die Gäste begrüßt, unter ihnen Vertreter des Rats, der Bezirksvertretung Ost, Wolfgang Heuer, Dezernent u. a. für Brandschutz sowie den Amtsleiter der Feuerwehr, Benno Fritzen. Und drei Einsatzfahrzeuge, die bald problemlos in die Halle  des Feuerwehrgerätehauses  fahren können, anders als in die alte Halle. Die 37 Mann starke Wehr freut sich darauf, das merkt man auch Unterbrandmeister Matthias Brake an, dem stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart der Gruppe 2.

Bezirksbürgermeisterin Martina Klimek habe die Sache vorangetrieben, sagt Peck und dankt der an diesem Tag abwesenden Politikerin.

Der alte Standort lag in einem Wohngebiet, rückte im wachsenden Handorf aus dem Zentrum heraus, zu klein war er auch, gemessen an modernen Standards. Auch innen: nahezu alle Gewerke seien abgängig gewesen, so Fritzen, und Heuer fügt an, die Vorschriften für die Unfallverhütung seien im alten Feuerwehrgerätehaus nicht einhaltbar gewesen. Es gehe auch um die Wertschätzung des Einsatzes der Ehrenamtlichen: „Wenn ein Löschzug ein neues Gerätehaus braucht, dann ist es der in Handorf.“ Die Fläche im alten, jetzt noch genutzten Gebäude „beträgt 314 qm und unterschreitet um 40 Prozent die nach der Norm erforderlichen Flächen“, so Heinz-Ludger Koppenborg, Architekt im Amt für Immobilienmanagement. Das Neue weist 560 Quadratmeter auf und liegt künftig, so Fritzen, „in der strategischen Mitte“. Neu ist ein Umkleide-Raum für Frauen – noch sind keine in der Wehr, auch nicht in der Jugendfeuerwehr, aber im Publikum.

Mit dem Tausch der Gebäude gehe bald einer von Einsatzfahrzeugen einher, stellte Fritzen klar. Zwar fahre das 1993 angeschaffte Hilfeleistungs-Löschfahrzeug noch – dem Standard entspreche es nicht mehr, vor drei Jahren sollte es ausgetauscht werden. Wenn es in die alte Halle gepasst hätte.

Die Drehleiter der Berufsfeuerwehr hievt den Kranz auf das Dach des Feuerwehrgerätehauses Handorf, dann muss Heuer sein Foto-Smartphone weglegen – der Tischler und Feuerwehrmann Rudolf Roters lässt ihn, Löschzugführer Andreas Völkert und Peck Nägel versenken.

Fertig werden soll das Gerätehaus der des Löschzugs Handorf im März – das könnte klappen; man liegt im Zeit- und Kostenplan. „Der Befreiungsschlag ist ja vor Augen; es ist ja topp gelaufen“, so Fritzen. Baubeginn war Ende Februar 2016.

Mehrere Redner beziehen sich auf den Nachwuchs der Wehr: Zehn Handorfer sind in der Jugendfeuerwehr, „stark“ ist Handorf hier aufgestellt, freut sich Brake.

Links:

Dokumente zum Baubeschluss der Stadt Münster:

Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für den Löschzug Handorf der Freiwilligen Feuerwehr, Hobbeltstraße

https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0050.php?__kvonr=2004037845

 

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