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Resonanz auf das WDR Musikfest in Münster gut

Münster/WDR-Musikfest. Die Resonanz auf das WDR Musikfest in Münster hat die Erwartungen der Veranstalter übertroffen. Mehr als 11 000 Besucherinnen und Besucher wurden vom 23. Mai bis 13. Juni bei rund 40 Konzerten in Münster und dem Münsterland gezählt.

Hinzu kommt ein in die Tausende gehendes Publikum bei offenen Musikveranstaltungen am Aasee und auf Münsters Promenade. Etliche Konzerte fanden und finden darüber hinaus bei Live-Übertragungen und zeitversetzten Ausstrahlungen des WDR noch ein großes Publikum vor dem Radio."Münster und das Münsterland klingt gut in allen Fassetten", stellt denn auch die Kulturbeigeordnete der Stadt Dr. Andrea Hanke zum Abschluss der Konzertreihe fest. Ihre Beobachtung: "Trotz des sehr dichten Angebots von Konzerten haben die Ausführenden eher noch mehr Publikum als sonst gefunden." Und ganz offensichtlich habe das Musikfest nicht nur die Zuhörer, sondern auch die Musiker angesteckt. "Nicht wenige waren in beiden Rollen zuhause – heute auf dem Podium, morgen im Publikum.""Das Publikum in Münster war immer wieder bereit, sich auf Neues einzulassen. Es ist so offen und begeisterungsfähig, wie man sich das nicht besser wünschen kann", zollte WDR3-Musikchef Werner Wittersheim den Besucherinnen und Besuchern ausdrückliches Lob. Als Beispiele führte er die jeweils vier- bis sechsstündigen Konzerte "Nacht der Musikkulturen" in den Osmo-Hallen und die "Lange Musiknacht" mit Neuer Musik in der Kunstakademie sowie den nur auf den ersten Blick klassisch gestrickten Liederabend "Sonntags bei Mendelssohns" im Erbdrostenhof an. "Dass das Konzertpublikum spontan zum aktiven Mitwirken bereit ist und den Saal mit vollem Volkslied-Klang füllt, kommt wirklich selten vor."
Die drei Festivalwochen boten Musik aus allen Genres. Klassik, Jazz, Barock, Weltmusik und Neue Musik waren zu hören. Insgesamt haben sich daran mehr als tausend Ausführende in Orchestern, Chören, Bands und als Solisten beteiligt. Etliche Veranstaltungen waren ausverkauft. Dazu gehörten etwa das Eröffnungs- und das Abschlusskonzert mit dem WDR Sinfonieorchester Köln im Großen Haus der Städtischen Bühnen, mehrere Konzerte im Erbdrostenhof sowie die Kinderkonzerte mit dem Sinfonieorchester Münster im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen. Besondere Resonanz fanden daneben unter anderem die WDR Big Band in den Osmo-Hallen, die Reihe "Schlaunsche Landpartie" an barocken Orten in und um Münster sowie die "Wassermusik" auf der Aasee-Bühne und die "Grünflächenunterhaltung" an zwei Samstagen mit jeweils rund 50 Musikgruppen entlang der Promenade.

Dank des Musikfestes wurden bekannte Orte in Münster neu entdeckt. Es zeigte sich, dass sich die Aasee-Terrasse gut für Konzerte zu besonderen Anlässen eignet – vorausgesetzt, man geht ein gewisses Risiko bezüglich des Wetters ein und investiert in ein Bühnendach für die Ausführenden. Weiterhin bestanden die Osmo-Hallen glänzend ihre Probe als temporäre Musikhalle am Wasser mit dem besonderen Charme einer Industrieanlage. Auch hier gilt es für eine Nutzung bei künftigen Anlässen allerdings zu bedenken, dass es mit erheblichem Aufwand verbunden ist, sie für Konzerte "bespielbar" zu machen.

Möglich wurde das Musikfest dank des Engagements zahlreicher Förderer und Sponsoren. Gemeinsame Veranstalter waren der WDR und die Stadt Münster. Für Programmplanung und Organisation waren WDR 3 sowie auf Seiten der Stadt die Westfälische Schule für Musik, die Städtischen Bühnen und Münster Marketing zuständig. Auch nach dem Abschluss des Musikfestes können mehrere Konzerte noch im Radio auf WDR 3 nachgehört werden. Die Mitschnitte werden noch bis Mitte Juli in der Sendung "WDR 3 Konzert", die immer um 20.05 Uhr beginnt, zu hören sein.

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