Rektorat der WWU Münster legt Beratungsangebote für Studierende zusammen

Zuletzt aktualisiert 15. April 2016 (zuerst 7. April 2015).

Münster/Hochschulen. Für die aktuell rund 42.500 Studierenden, aber auch für alle künftigen Studieninteressierten der Universität Münster gibt es gute Neuigkeiten: Das Rektorat hat entschieden, künftig alle Beratungsangebote in einem einzigen Gebäude zu bündeln. Im Laufe des Jahres 2017 sollen die zentrale Studienberatung, der Career Service, das International Office, das Internationale Zentrum „Die Brücke“ sowie das Studierendensekretariat in das derzeit vom Fachbereich Biologie genutzte Gebäude Schlossgarten 3 neben dem Botanischen Garten umziehen – das Café Couleur, das vor allem internationalen Studierenden in der „Brücke“ als Treffpunkt dient, soll demnach in das Marstallgebäude Schlossplatz 3 verlegt werden. Dort soll es zudem mehrere studentische Lernräume geben. „Von der deutlichen Verbesserung der zentralen Beratungsstrukturen und Serviceeinrichtungen profitieren alle Studierenden. Durch eine zentrale Anlaufstelle können sie bei allen Anfragen sofort an die richtige Stelle weitergeleitet werden. Für die Studierenden aller Fachbereiche entsteht ein neuer Campus rund um das Schloss“, betont Dr. Marianne Ravenstein, Prorektorin für Lehre und studentische Angelegenheiten.

Geographische  Konzentration der zentralen Beratungsangebote

Mit diesem Beschluss kommt das Rektorat nicht zuletzt dem Appell nach einer „geographischen Konzentration der zentralen Beratungsangebote“ nach, den die Studierenden während des letzten Bologna-Tages im November 2014 formuliert hatten. Schließlich schloss sich auch die 15-köpfige „Qualitätsverbesserungskommission“ des Senats, die sich mehrheitlich aus Studierenden zusammensetzt, diesem Votum einstimmig an. „Damit wird eine unserer zentralen Forderung realisiert“, betont Marius Kühne, der als damaliger AStA-Vorsitzender federführend am Bologna-Tag beteiligt war. „Die Studierenden werden sowohl von der Zusammenfassung aller Beratungsangebote als auch von den neuen Lernbedingungen profitieren – eine runde Sache.“
Auch die Experten des WWU-Gebäudedezernats sind nach einer eingehenden Prüfung der Gebäude davon überzeugt, dass sich die beiden Gebäude für die geplante Bündelung eignen. Das Gebäude Schlossgarten 3 ist rund 2200 Quadratmeter groß – ausreichend Fläche, um allen künftigen Nutzern Büros sowie Besprechungs- und Seminarräume bieten zu können. Gleiches gilt für das rund 660 Quadratmeter große Marstallgebäude. Das Café Couleur soll demnach im Erdgeschoss, die Lern- und Besprechungsräume werden im 1. Obergeschoss und im Keller untergebracht werden. Derzeit sind die zentralen Beratungseinrichtungen der WWU auf mehrere Gebäude verteilt. Die Gebäude sind nicht immer leicht zu finden, sie sind nicht durchgehend barrierefrei und haben unterschiedliche Öffnungszeiten – alle dies soll mit dem Umzug optimiert werden.
In den kommenden Wochen und Monaten werden die Bauexperten der Universität, die Studierenden und das Rektorat eine Vielzahl an Details besprechen und festlegen. Wann beginnen die Umzüge? Wie hoch liegen konkret die Kosten? Wer bezieht wann die Räume, die durch die Umzüge der Beratungsabteilungen frei werden? Die Gespräche über diese und weitere Fragen stehen erst am Anfang. Aber auch für Dana Jacob, die die „Brücke“ leitet, steht bereits fest, dass es der Schritt in die richtige Richtung ist. „Die neue Struktur bietet den internationalen Studierenden, für die wir oft die erste und wichtigste Anlaufstelle sind, die Chance, näher an andere Institutionen der Universität und vor allem andere Studierende heranzurücken.“

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