Rechenzentrums für Banken verdoppelt Kapazität in Münster

Münster/Wirtschaft. Die GAD eG, IT-Kompetenzcenter für Banken, wird im Norden von Münster – ca. zehnkm vom jetzigen GAD-Standort an der Weseler Straße entfernt – ein weiteres Rechenzentrum mit einer Fläche von ca. 3.000 Quadratmetern bauen. Damit verdoppelt die GAD ihre bisherigen Rechenzentrumskapazitäten.

Zukünftig mehr Rechenkapazitäten nötig / Bau am Standort Münster 

Ausgangspunkt der Überlegungen ist, dass die GAD mittel- bis langfristig mit dem wachsenden RZ-Flächenbedarf des genossenschaftlichen Verbundes und den zunehmenden Anforderungen an den Betrieb eines modernen Rechenzentrums gerecht werden will. "Zum einen werden wir durch den technischen Fortschritt und zusätzliche Aufgaben größere Rechenzentrums-Kapazitäten sowie mehr Platz für neue Server benötigen. Zum anderen steigen die gesetzlichen Sicherheitsanforderungen an unser Rechenzentrum. Deshalb hat sich die GAD für den Bau eines zusätzlichen Rechenzentrums am Standort Münster entschieden", erläutert GAD-Vorstandsvorsitzender Anno Lederer.

Baubeginn für GAD 2009 

In 2009 wird mit dem Bau begonnen, 2010 soll das Rechenzentrum bereits bezogen werden. Die GAD rechnet mit Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 50 Millionen Euro für den Kauf des Grundstücks, den Bau des Gebäudes, die technischen Anlagen und die Leitungsanbindung.

"Mit dieser Entscheidung machen wir deutlich, dass die GAD und der Standort Münster auch in Zukunft eine wichtige Rolle in der IT-Entwicklung der genossenschaftlichen Bankengruppe und darüber hinaus spielen wird", unterstreicht Lederer weiter.

"Optimale Standort-Bedingungen" gaben Ausschlag, so GAD

Durch ihr beispielhaftes Engagement, eine sehr enge Zusammenarbeit und kurze Entscheidungswege hat die Region Münster die besten Voraussetzungen für die Entscheidung der GAD geschaffen.

Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster, dazu: "Eines unserer Ziele ist es, Firmen der Informationstechnologie in Münster optimale Standortbedingungen und ein attraktives Umfeld zu bieten. Insofern freuen wir uns sehr über die Entscheidung der GAD."

Sicherheit, Bedarf, Wirtschaftlichkeit … 

Nach den Analysen der GAD erfüllt der Neubau des Rechenzentrums alle wichtigen Kriterien, beispielsweise in Bezug auf die IT-Sicherheitsempfehlungen oder den zukünftigen Bedarf. Und auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist der Neubau die günstigste Lösung.

"Damit sehen wir uns und die Volksbanken und Raiffeisenbanken in unserem Geschäftsgebiet für die weiteren Entwicklungen im genossenschaftlichen Verbund langfristig gut aufgestellt", so Anno Lederer abschließend.

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