Publikum genießt und geht mit beim Weihnachtskonzert des Gymnasiums Wolbeck

Chor beim Weihnachtskonzert in St. BernhardMünster-Wolbeck. Feuerwerk hat es den Wolbeckern in diesemJahr angetan – das Weihnachtskonzert des Gymnasiums in der Kirche St. Bernhardstellte am Montagabend Händels „Feuerwerksmusik" gleich an den Anfang, nachdemder Wolbecker Weihnachtsmarkt am Samstag eines gezeigt hatte.

Feuerwerk die Zweite

Überhaupt bildete das Orchester, von einigen externen etwaaus der  Lehrerschaft der MusikschuleWolbeck verstärkt, das solide Rückgrat des Konzerts. Es hat mit SusanneBrinkmann und Kornelia Wiesen neuen Schwung gefunden. Georges Bizets „Farandole"aus der Suite L'Arlésienne bot es, ein Arrangement von James Rae zu „Swing Low,Sweet Chariot" und zum Finale mit dem Oberstufen-Chor ließen sie es kräftigschneien: „Let It Snow!".  Nochmal confuoco, mit Feuer.

Großer Respekt ist der Musikklasse 6b zu zollen:  Engagement und beachtliches Können bewiesenPia Berekoven, Charlotte-Sophie Fahr, Klara Pohlmann, Daniela Wüller undCarolin Wulfers in Liedern wie „Mary's Boy Child" oder „Scarborough Fair". Einenguten Eindruck hinterließ auch der Unterstufen-Chor, etwa mit „Lasst das Liedder Liebe weiter klingen". Das lässt hoffen, denn jedes Jahr gehen die Erfahrenstenweg, das haben Schulen so an sich.

Nach so viel Gesang erinnerten die Instrumentalisten an ihrKönnen: das Bläserensemble von Christoph Runte spielte, Eva Hannickes und MarieSalomos Violinen boten Telemann.

Publikum zieht mit 

Das Publikum hatte Spaß und beließ es nicht beim kräftigenApplaus. Sein Fingerschnipsen  setztebeim schwungvollen  „I'm Yours" des Mittelstufen-Choresein und klatschend übertönte es bereitwillig mal eine schwacheGesangs-Darbietung.

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Wie sehr Aufbauarbeit mit langem Atem sich lohnt, zeigt dieEntwicklung des Oberstufenchors. Der kann sich inzwischen mit respektablemErgebnis an recht fordernde Stücke wagen:  Ob „He Is Always Close To You" oder „DeepRiver", solche langsame Stücke machen alles hörbar. Aber der Chor vermitteltedie Stimmung, das Publikum bedachte ihn mit verdientem Applaus.

So kann sich, die nötigen Rahmenbedingungen für solche nichtrein schulischen Anstrengungen vorausgesetzt, die Schüler-, Eltern- und Lehrerschaftauch in den kommenden Jahren auf Aufführungen von Musik oder Musicals freuen. Dieweisen über das Nutzwissen hinaus auf den Menschen und die Schulgemeinschaft. Vielenist das ein Genuss und eine Anstrengung wert, wie auch dieser Abend bewies. DieStehplätze waren bedenklich knapp.

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