Provinzial der Herz-Jesu-Missionare ehrt zu Christi Himmelfahrt drei Priester

Münster-Hiltrup. 50 Jahre als Priester – zu diesem Anlass waren drei der 1963 zum Priester Geweihten Herz-Jesu-Missionare am Donnerstag in das Haus der Missionare in Hiltrup am Klosterwald zurückgekehrt. Denn auch ihre Priesterweihe hatte zu Christi Himmelfahrt stattgefunden: Karl Hesse, lange Erzbischof der Erzdiözese von Rabaul in Papua-Neuguinea, Alois Escher und Fritz Biermann.

Die Predigt hielt Provinzial Dr. Martin Kleer aus Balduinstein an der Lahn. „Alois, Fritz, Karl – lasst auch weiteren in Eurem Leben Christus zuerst kommen. Dann werden auch künftig durch Euch Menschen zu Christus kommen“, appellierte Kleer. Der Schlüssel zu ihrem Antrieb als Priester liegt am Tag von Christi Himmelfahrt selbst: „Christus fährt zum Himmel. Und damit öffnet er auch uns den Weg zum Himmel.“ „Die erste Verkündigung des Priesters“, fuhr Kleer fort, „ist nicht seine Predigt, sondern sein Leben.“
Die Patres begrüßten auch Padre Paco, einen „Landsmann des neuen Papstes“ aus Argentinien, sowie Franz-Josef Feldmann, 97 Jahre alt und der letzte noch lebende Lehrer der damaligen Schüler. Gekommen war auch ein Dutzend ihrer Mitschüler vom Kardinal-von-Galen-Gymnasium. So folgte dem Gottesdienst ein kleiner Umtrunk, nach dem Mittagsmahl mit Blick auf Gemälde von Erwin Löhr ein Gang durch den Garten zum Friedhof. Unter den Brüdern war Pater Joachim Jenkner.
Die Priester und ihre Mitschüler hatten 1998 eine mehrwöchige Reise unternommen, die sich auch nach Papua-Neuguinea führte, erinnert sich Konabiturient Hubert Kirscht. Und Hesse sei als Fußballer ein guter Libero gewesen. Hesse bestätigte dies: Als Libero habe er gelernt, Menschen zu versammeln, zu begeistern und zu führen.

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