Pop4Voices des KvG zum siebten Mal Viele hörenswerte Stimmen in Münster-Hiltrup

Gemeinschaftschor mit „Everything At Once“ und “The Rose”. Foto: A. Hasenkamp.

Münster-Hiltrup. Heiß wars beim siebten Pop4Voices des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums am Mittwochabend, und dennoch voll bis zum Schluss. Dazu trug zum einen die Vielfalt der 25 Titel bei, die Abwechslung von Soli, Duetten und Trios, großer und riesengroßer Chöre. Obendrauf gab es Fröhliches, Lustiges und Ergreifendes.
„Eigentlich wollten wir jetzt die Nationalhymne singen“, sagte der Spiritus Rector von Pop4Voices, Heinz Braunsmann, aber aus aktuellem Anlass sang der Schu-L-E-Chor mit Text von Braunsmann: „Fallemania in Alemannia“ – gemünzt auf „Euphorie“ und „Lethargie“, auf „weiche Knie“, sprich: auf „Die Mannschaft“. Das humorvolle Stück war ein Volltreffer.
Manches an Können und Erfahrung muss sich über Jahre entwickeln, daher sieht Braunsmann der Wiedereinführung von G8 hoffnungsvoll entgegen. Zumal schon die jüngsten Solistinnen einiges boten. Mai Sander und Lilli Appelt aus der fünften Jahrgangsstufe mit „Leiser“, Leonie Vaegs mit „No Tears Left To Cry“ beeindruckten, und die Unterstufe hatte noch mehr zu bieten: Julia Lütke-Dartmann und Laura Kempin mit dem „Hallelujah“ von Leonard Cohen, Dora Kleinekampmann „Let it Go“, Dorothee Witte, Stella Groß und Kimberly da Silva mit „In My Blood“. Letztere hätten noch stärkeren Applaus verdient gehabt. Die Chorklasse 6 bot gleich drei Lieder und führt zur Pause ins „Paradise“.
„Das Pausen-Lied“ von Thord Gummesson, gesungen von der Musikklasse 5, machte Sinn: Diese Pause diente den Aktiven des Fördervereins des Gymnasiums dazu, die Kasse aufzubessern. Ohne diesen „weltbesten Förderverein“ wäre auch dieses Konzert nicht möglich gewesen, sagte Schulleiter Dr. Heinrich Zopes. Er dankte auch Braunsmann und den Technikern für Ton und Licht, Andreas Klomfaß und Jost Reul.
„Oh, das ist cool“, meint ein junger Gast des Konzerts: Die Chorklasse 5 sang „Best Day of My Life“. Die Lehrer hatten ebenfalls einen Chor auf die Beine gestellt und schließlich harmonierte zum Finale der nicht siebenstimmige, aber siebenreihige Gemeinschaftschor. Zuvor gab es Ohrenschmaus aus der Oberstufe: Ines Montoya, Maren Goiny und Julia Almut Krömer sangen auf hohem Niveau.
Die Freude über das Geleistete steht den Kindern und auch den Erwachsenen fast ausnahmslos ins Gesicht geschrieben. Zumindest soweit das Licht der Scheinwerfer sie erreicht: Einige sind außer Betrieb. Da fehle das Geld, sagt Braunsmann. Resultat: Bei größeren Chören steht ein Teil im Dunkeln. Ein Manko ist auch die Ausleuchtung in den hinteren Reihen – und das sind beim Gemeinschaftschor immerhin sieben. Da fehlt das Licht zum Lesen der Noten.

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8725 Chorklasse 5 mit „80 Millionen“ und „Best Day of My Life“.
8759 Gemeinschaftschor mit „Everything At Once“ und “The Rose”.

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Über Andreas Hasenkamp 6459 Artikel
Journalist, Online-Redakteur und Event-Fotograf in Münster.

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