Pfandbox lädt zum Spenden für Entwicklungsprojekte ein

Pfandbox im Edeka Wiewel.

ÖWK kooperiert mit Edeka Wiewel in Wolbeck

Münster-Wolbeck. Pfandbons vom Flaschenpfand kann man bei Edeka Wiewel umstandslos für Entwicklungsprojekte spenden, indem man sie in eine „Pfandbox“ steckt – das geht schon seit Ende August. Wohin das Geld geht und wie es dazu kam, klärte sich am Donnerstag bei einem Pressetermin am Lebensmittel-Geschäft an der Hiltruper Straße.

In Holland hatte Franz-Pius von Merveldt eine solche Pfandbox gesehen. Das wollte er über die Ortsunion in Wolbeck auch umsetzen, und zwar zugunsten des ÖWK und seine Projekte in Nigeria, Indien oder Nepal. Dort, erläuterte Christoph Roer, Vorsitzender des 1997 aus einem Sachausschuss der Gemeinde St. Nikolaus entstandenen und seit 2007 ökumenischen Verein, fließt das Geld in Projekte für Bildung, Energiegewinnung und Gesundheit. Wobei das Geld vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit aufgestockt wird; aus einem gespendeten Euro werden vier. Vom Spendengeld muss nichts für Verwaltungskosten abgezogen werden. Die Aktiven des ÖWK arbeiten ehrenamtlich; die geringen Kosten sind finanziert aus einem Posten des Ministeriums. So können insgesamt über zwei Millionen Euro in ein Berufsschulprojekt in Nigeria fließen, so Roer. Ein Info-Faltblatt des ÖWK findet sich gleich neben der Pfandbox.

Einfach den Pfandbon in die Box werfen – dafür werben Kalle Beitelhoff, Max Wiewel mit dem ÖWK-Faltblatt, Ingrid Sieverding als langjährige Vorsitzende, Christoph Roer, Schatzmeisterin Irmgard Beilmann-Roer und Franz-Pius von Merveldt.  Fotograf: A. Hasenkamp, Münster.

Für die Idee einer Pfandbox in Wolbeck gewann von Merveldt Kalle Beitelhoff als Mittler zu Max Wiewel, einen der Geschäftsführer des Unternehmens. Beitelhoff im Blick auf den ÖWK: „Das bringt am meisten, es kommt am meisten an.“ Wiewel begrüßt, dass sich Leute engagieren. Eine ähnliche Aktion läuft im Hiltruper Edeka zugunsten Jugendlicher in Hiltrup.

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