Petra Schulte neue Vorsitzende des Fördervereins Gymnasium Wolbeck

Münster-Wolbeck. Bis September war sie noch Schulpflegschafts-Vorsitzende, nun sitzt sie dem Förderverein des Gymnasiums vor: Der Verein wählte am Donnerstagabend Dr. Petra Schulte. Ihre Stellvertreterin ist Karin Reibstein. Mit viel Lob hatte die Versammlung zuvor den alten Vorstand nach sechs Jahren im Amt für seine Verdienste bedacht, Gerhard Böttner und Enzio M. Joka.

Für seine Mitgliederwerbung bekam Böttner zunächst „ein dickes Lob“ von seinem Kollegen Enzio M. Joka.

2008 gab es 67 neue Mitglieder, nun sind es 506. In der Amtszeit der beiden gab es 384 neue Mitglieder – ein Plus von 75 Prozent. Man sei eben ein sehr junger, dynamischer Förderverein.
Dank und ein Geschenk gab es auch für Bernhard Runtenberg, der mehrere Jahre die Kassenprüfung übernommen hatte. Er kehrt nun „dem dicken Ordner“ den Rücken. Ihn ersetzt der Lehrer Peter Reuter, sekundiert von Joka.

Für Schulleiterin Edith Verweyen-Hackmann stellt der Vorstands-Wechsel „fast ein historisches Ereignis“ dar. Gerade zwei Tage war sie im Amt, da kam shcon Böttner zu ihr. Mit ihm und Joka habe man gut den „kleinen Dienstweg“ nutzen könne – das sei im „System Schule“ mit seinem Bürokratismus „sehr angenehm und wohltuend. Böttner habe sich sehr bei den Kennenlern-Tagen engagiert, auch beim Kaffee-Ausschank. Für die Elternpflegschaft zeigten deren Vorsitzende Silke Pelchen und ihrere Stellvertreterin Stephanie Simon Flagge und dankten dem scheidenden Dream-Team im Namen aller Eltern: Sie hätten eien „ganz tollen Job gemacht“.

Nun sei der Förderverein noch wichtiger denn je, unterstrich Verweyen-Hackmann kurz vor der Neuwahl – schließlich sei man nicht mehr „Selbstständige Schule“.

Bei der Neuwahl hatte die Versammlung weder viel Wahl noch Qual: Dr. Petra Schulte kandidierte für das Amt der Vorsitzenden, Karin Reibstein in Abwesenheit für das der Stellvertreterin. Weitere Kandidaten gab es nicht. Einstimmig viel das Votum für beide aus, Schulte selbst enthielt sich.

Flugs ging es unter neuer Leitung an die zahlreichen gestellten Förderanträge, die nicht nur ein Volumen von deutlich über 10.000 Euro umfassten, sondern auch viel vom Leben der Schule widerspiegeln. Dennoch waren fast nur Lehrkräfte zur Sitzung erschienen.

Dass bei allem Wohlwollen nicht alles per Gießkannen-Prinzip gefördert wird, zeigte sich rasch: Zu selten nutzbar und einer Schule nicht angemessen – da fiel ein eher medizinischer Posten durch, zumal kein persönlicher Fürsprecher erschienen war. Unterrichtsausstattung wird kritisch beäugt und für mehrjährige Verpflichtungen ist kein Platz. Dennoch: Im Etat war viel Platz für Fremdsprachen-Förderung, Ausstattung für die sinnvolle Gestaltung von Pausen, ob mit Bewegung oder Hören und Lesen, auch für Minimal-Ausstattung der vielfältig tätigen Foto AG. Auch Außendarstellung ist ein Argument: So wird ein Probenwochenende des Orchesters gefördert, ebenso wird eine ordentliche Trikot-Ausstattung der Handballerinnen befürwortet – hier sucht man noch nach dem richtigen Weg. Ein eher öffentlichkeitsferner Punkt wie ein „Funktionsgenerator mit Leistungsendstufe“ kann sich dank des Geldes der Eltern bald im Physik-Unterricht ebenso nützlich machen wie die weitere Entwicklung des Projekts „Schule als Lebensraum“: Über den Wert dieses Projekts, so Schulte im Einvernehmen mit den anderen, braucht man nicht mehr zu diskutieren.

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