Perfekte Kulisse für den englischen Adel

Perfekte Kulisse für den englischen Adel
Das einzige bisher von der Produktion freigegebene Foto zeigt Kirsten Stewart als Lady Diana - Foto: Pressebüro „Spencer“

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Dreharbeiten zum Kinofilm „Spencer“ im Münsterland gehen heute zu Ende

Münster (SMS) Heute ist letzter Drehtag im Münsterland für das Filmteam rund um Hollywood-Star Kristin Stuart. Das Barock-Schloß Nordkirchen bildete die Kulisse für den Kinofilm „Spencer“ des chilenischen Regisseurs Pablo Larrain in dem Kristin Stewart Lady Diana darstellt.

Schloß Nordkirchen dient als „Landgut Sandringham in Norfolk“

Die im Schloß Nordkirchen gedrehten Szenen erzählen von einem Aufenthalt der britischen Royals auf dem Landgut Sandringham in Norfolk im Jahr 1991 – es war das letzte gemeinsame Weihnachtsfest von Ladi Di und Prinz Charles vor der Scheidung.

Im vergangenen Frühjahr startete die Suche nach geeigneten Locations für den Film, an der sich auch der Filmservice Münster.Land beteiligte. Weitere Drehorte in der Nähe des Schlosses begeisterten schließlich die Produktion: Eine ehemalige Tankstelle in Dülmen lieferte den perfekten Hintergrund für den historisch überlieferten Besuch eines Schnellimbisses durch Lady Di, den sie damals nicht unerkannt verlassen konnte, und der wunderschöne Wildpark Dülmen bot den idealen englischen Landschaftsgarten gleich um die Ecke.

In der englischen Parkanlage wurde Anfang dieser Woche zwei Tage lang mit großem Aufgebot gedreht. Dazu wurde der komplette Park aus Sicherheitsgründen gesperrt. Zahlreiche Komparsen und etliche Jagdhunde waren rund um das Schauspiel-Team im Einsatz. Laut Herrn Weber von der Casting Agentur Eik hatten sich mehr als 6000 Bewerber für die immerhin 300 Komparsen-Rollen für „Spencer“ gemeldet, die die Agentur allesamt besetzen konnte. Die Bewerbungen kamen aus ganz Deutschland und auch Adelige aus dem Münsterland wollten gern beim Dreh dabei sein. Gesucht wurden Darsteller des Hofstaates, „Männer mit Jagdschein“ aber auch „aristokratische Gesichter“.

Sorge bereitete der Produktion in den letzten Wochen das große Öffentliche Interesse an den Dreharbeiten. Einen Corona-Ausbruch im Team galt es zu vermeiden. Daher wurden Zuschauer von den Dreharbeiten aus Sicherheitsgründen ferngehalten. Die Produktion wollte möglichst unerkannt innerhalb einer geschlossenen Blase mit täglichen Tests die Dreharbeiten durchführen. Das Interesse der Fans war allerdings groß, nachdem bekannt wurde, dass Kristin Stewart im Münsterland dreht, und die Security musste aufgestockt werden, wie die Pressestelle der Filmproduktion mitteilte.

Dreharbeiten an Schloss Nordkirchen gut verlaufen

Nun hat alles gut geklappt. Die Dreharbeiten vor der münsterländischen Kulisse verliefen planmäßig und das Team verlässt das Münsterland. Es folgen nun noch einige Drehtage in Berlin-Brandenburg, dann ist der Film „im Kasten“. Ein Kinostart ist für Ende des Jahres geplant.