Pater Theodor Vogelpoth feierlich mit Messe verabschiedet

Festgottesdienst mit Wegbegleitern und Musik in St. Nikolaus in Wolbeck

Münster-Wolbeck. Pater Theo Vogelpoth ist am 16. Oktober 80 Jahre alt geworden und beendet seinen priesterlichen Dienst. Die Gemeinde St. Nikolaus verabschiedete ihn am Samstagabend in einem festlichen Gottesdienst.

Das Ereignis deckte sich mit dem Weltmissions-Sonntag – passend, so die Lektorin Cornelia Kehren, zu Vogelpoth „mit seiner bunten Missionars-Biographie“.

1967 in Hiltrup zum Priester geweiht feierte Theodor Vogelpoth seine Primiz in St. Nikolaus in Wolbeck; er wurde Missionar in Papua-Neuguinea. Seit 2004 wirkte Vogelpoth in Münster, besonders in Wolbeck; 2017 feierte er in St. Nikolaus sein Goldenes Priesterjubiläum. Pfarrer Jörg Hagemann sagte, von ihm habe man immer eine Antwort bekommen, und immer eine kurze. Vogelpoth sei „ein überzeugender Christ, Priester, Missionar geworden“: „Danke und mach weiter so. Amen“.

Für die Kolpingsfamilie erinnerte Hildegard Schmiech daran, dass Vogelpoth früh den Kontakt gesucht habe, an Andachten und Schützenfesten sich beteiligte, viele auch mehrtägige Fahrten mitmachte. Bischof Genn machte ihn 2009 zum Präses der Wolbecker Kolpingsfamilie, die ihn wiederum zum „Ehrenpräses auf Lebenszeit“ ernannte. Mit einer ganzen Schar von Frauen aus der kfd im Rücken erinnerte Ingeborg Heuken an Treffen. Einiges war wenig relevant, manches Wissenswerte blieb ungesagt. Verbunden ist Vogelpoth auch der Bruderschaft und der St.-Antonius-Kapelle in den dortigen Eucharistiefeiern sowie dem Achatius-Haus, dessen Förderkreis er die Kollekte widmete. „Immer waren die Begegnungen hilfreich und bereichernd“, sagte Vogelpoth. Er hätte schon früher sich zurückziehen können. Aber er dürfe sich „langsam aus der Gemeindearbeit herausziehen und ins klösterliche Leben hineinfinden“. Gemeint waren die Hiltruper Missionare. “Gott, ich danke dir für die Menschen mit denen ich in diesem Gottesdienst verbunden bin.”

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Sofern Vogelpoth auch Musikliebhaber ist, dürfte er den musikalischen Rahmen genossen haben. Torsten Schwarte spielte die Orgel, der Kirchenchor von St. Nikolaus zeigte sich nicht nur in der Energie auf hohem Niveau beim Kyrie, Miserere Nobis oder Benedictus. Bläser liehen den Stücken ihre Kraft und Glanz.

„Gehet in das Pfarrheim“, so variierte Vogelpoth in der fast vollen Kirche den üblichen Abschied „Gehet hin in Frieden“. Ein erheblicher Teil der Festgemeinde fand den Weg ins Pfarrheim, wo die Pfadfinder der DPSG für eine Stärkung sorgten. Viele nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit Vogelpoth.

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