Oktoberfest in Amelsbüren an neuem Ort

Tanz der Organisatoren beim Oktoberfest in Amelsbüren an neuem Ort. Foto: A. Hasenkamp.

Fußweg zur Reithalle an der Thierstraße ist ein Engpass

Münster-Amelsbüren. Der neue Ort für das Amelsbürener Oktoberfest hat seine Probe in vielen Punkten bestanden. In der neuen Halle des Reit- und Fahrverein 1876 Amelsbüren konnten die veranstaltenden Vereine, neben dem Reitverein der Handwerker- und Gewerbeverein Amelsbüren und die Amelsbürener Karnevalsgesellschaft feiern. Hunderte kamen zu Fuß, Motorisierte fanden genug Platz auf dem Springplatz. Etwa drei Fünftel der Halle dienten dem Oktoberfest. Platz genug war für die Musiker der Stadtfanfaren Münster, für viele Tische und die Theke, dazwischen üppig Platz zum Tanzen. Der auch nötig war, nachdem die bajuwarisierten Westfälinnen und Westfalen in Schwung gekommen waren. Viele sind zünftig gekleidet, mitunter muss die Lederhose sich mit weißen Turnschuhen arrangieren oder frau trägt Lederhose statt Dirndl. „YMCA“ geht in die Arme, anderes in die Beine. Die Laune war gut, „sehr gut“, wie Angela Thieme urteilte. Auch bei der Security, die bis zehn Uhr nichts Stressendes zu tun hatte.

Entwicklungsfähig ist der Weg zur neuen Location des Amelsbürener Oktoberfests: Hunderte liefen zu Fuß im Dunkeln entlang der schmalen Straße ohne Bürgersteig vom Kreisverkehr zur Einfahrt zur Halle. Wenigstens einer verkürzte in Lederhose einer Dirndlträgerin den Weg, indem er sie huckepack über den kleinen Graben trug.

Gegen 21 Uhr mögen 700 Menschen beim Oktoberfest in Amelsbüren in der Halle gewesen sein, schätzte Franz Wiesmann, und es kamen stetig mehr. Und gegen zehn rollte ein Trecker heran, einen Mega-Planwagen im Schlepp, der sich merklich auf und ab bewegte: Drinnen tobte schon ein mobiles Oktoberfest. Auch da herrschte wohl, wie das Motto in Amelsbüren lautete, “a´moards Gaudi”.

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