ÖWK-Mitglieder bewilligen weitere Ausgaben und erneuern ihren Vorstand Mitgliederversammlung 2016 im Pfarrheim St. Nikolaus in Wolbeck

ÖWK-Mitglieder bewilligen weitere Ausgaben und erneuern ihren Vorstand Mitgliederversammlung 2016 im Pfarrheim St. Nikolaus in Wolbeck
Vereinsgeschichte in Blumen und Aktenbergen: Im Vorstand arbeiten nun Georg Rölver (v.l.), Martin Peitzmeier, Dorothea Erhardt, Christoph Roer, Ingrid Sieverding, Irmgard Beilmann-Roer und Peter Roer. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Münster-Wolbeck. „Ich möchte gern mit Christoph Roer tauschen“: Mit diesem Wunsch nahm die 1. Vorsitzende des ÖWK, Ingrid Sieverding, fast die ganze Vorstandswahl des ÖWK vorweg. Ihr Wunsch war auch der der 26 erschienenen Mitglieder; nun ist Roer Erster Vorsitzender, Sieverding Zweite gemeinsam mit Irmgard Beilmann-Roer.
Bei ihrem Amtsantritt vor 14 Jahren habe ihr, erinnerte sich Sieverding, ihr Vorgänger Franz-Josef Klee zwei Wäschekörbe mit Akten in den Flur gestellt: „Viel Spaß!“ Für ihre Arbeit gab es Dank und Lob von Roer – und eine Blume.
Beisitzer des ÖWK sind nun Peter Roer, Georg Rölver, Martin Peitzmeier und Dorothea Erhard; Kassenprüfer Karin Roer und Gisela Johnen.
In Zahlen ließ die Schatzmeisterin Irmgard Beilmann-Roer ein arbeitsintensives Jahr Revue passieren – „der Ordner ist doppelt so voll wie sonst“. Was an den Spenden von 10 bis 10000 Euro liegt, die für die Erdbeben-Hilfe in Nepal einliefen – „Es war überwältigend“.

Die Bilanz des Eine-Welt-Ladens resümierte Reinhard Kantner. Der Umsatz sei gestiegen, mehr als die Hälfte resultiert aus dem Verkauf von Recycling-Papier, organisiert von Georg Rölver.
„Bei den Summen kann einem schon schwindlig werden“, sagte Sieverding gleich zweimal. Der Verein bewegt insgesamt eine Summe von über anderthalb Millionen Euro. Dass über den Verein aus Wolbeck so viel zustande kommt, liegt an mehreren Faktoren. Die Spenden-Euros als Eigenmittel des Vereins vervielfältigt zunächst das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit, das BMZ. Und in den Projekten erbringen die Nepalesen einiges an Eigenarbeit: Ob beim Bau von Biogas-Anlagen oder beim beim Wegräumen des Schutts aus eingestürzten Schulen. Ein Projekt wickelt der ÖWK als Huckepack-Projekt ab: Er unterstützt administrativ einen Verein, der zum ersten Mal ein solches Projekt mit dem BMZ abwickelt – später kann der Freundeskreis Nepal-Münster dies eigenständig leisten.
Bei den Biogas-Anlagen hat der nepalesische Staat seinen Beiträg erhöht – der Verein hofft, statt geplanten 300 nun 400 Anlagen errichten lassen zu können. Was den Menschen das bedeutet, zeigte ein Video, gedreht beim jüngsten Besuch von Peter Roer und Christoph Roer. Finanziert werden kann auch die Erweiterung einer Berufsschule in Nigeria und andere Projekte.

Bitte gib der Seite ein

Verwandte Inhalte:

  • Münster-Wolbeck.-  Der Adventsgestecke- und Kränzebasar des ÖWK St. Nikolaus erbrachte 660 Euro, teilt Ingrid Sieverding mit. "Allen Spendern und Helfern sei herzlich gedankt", heißt es weiter. Das Geld kommt dem Bau des Schwesternwohnheimes in Umuhu Ezechi / Diözese Umuahia zu Gute. Um den Bau möglichst schnell fertig stellen zu können,…
  • In diesem Jahr feiert der ÖWK St. Nikolaus das 20jährige Bestehen der „Partnerschaft mit Gesicht“ (in der Sprache der Ibo „Nmekorita“) mit der Diözese Umuahia im Südosten Nigerias. Sechs Gesundheitsstationen konnten – z.T. mit Unterstützung des BMZ – mit den dazugehörigen Schwesternwohnheimen im ländlichen Hinterland für Tausende von Menschen gebaut…
  • Ab 21.11.02 eröffnet der ÖWK seinen alljährigen Advents- und Weihnachtsgestecke-Basar. Der Verkauf findet jeweils zu den Öffnungszeiten des Weltladens statt: Dienstag und Freitag von 10.00 -11.30 Uhr und sonntags nach den Gottesdiensten. Der Erlös kommt den Projekten in Nigeria zu Gute. Zweite Notiz: Vom 2.-11.12.08 werden zwei Vertreter des ÖWK…
  • Am 9.9.08 beschäftigte sich eine außerordentliche Mitgliedersammlung des ÖWK St. Nikolaus mit der Anfrage einer katholischen Gemeinde in Mühltal bei Darmstadt. Es ging um ein so genanntes Huckepackverfahren. Dabei bittet eine Gruppe, die kein e.V. ist, einen e.V. um die Unterstützung eines Projektes, in diesem Fall in Nigeria, um in…
  • Münster/Nepal. Anfang 2008 begann der ÖWK St. Nikolaus das ehrgeizige Projekt der Errichtung von 335 Biogasanlagen im Hochland von Nepal in den Gemeinden Fulbari und Baluwa, nachdem in dem kleinen Bergdorf Bela bereits 180 Anlagen in Betrieb genommen werden konnten. Derzeit ist bereits gut die Hälfte der Anlagen fertig gestellt.…
Follow by Email
RSS