Ökumenisches Adventskonzert trotzt dem Schnee in Hiltrup Christuskirche gut gefüllt beim Mitmach-Ereignis

Ökumenisches Adventskonzert trotzt dem Schnee in Hiltrup Christuskirche gut gefüllt beim Mitmach-Ereignis
Ein beliebtes musikalisches Ereignis auch zum Mitmachen trotz Schnee war das Ökumenische Adventskonzert in der Christuskirche. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Zuletzt aktualisiert 12. Dezember 2017 (zuerst 10. Dezember 2017).

Münster-Hiltrup. Die Musik setzt ein in der Christuskirche, das ganze Publikum ist der Chor – das ökumenische Adventskonzert ist Tradition und die Besucher offenbar geübt. Und dem Ereignis verbunden, denn trotz reichlichen Schneefalls waren die Reihen am Sonntagnachmittag passabel gefüllt, wenn auch längst nicht so wie sonst. Posaunen eröffneten mit „Tochter Zion“, gespielt vom Ökumenischen Posaunenchor, geleitet von Anna Janisch. Sie spielte die Trompete in der „Fantasia for Cornetto, Sackbutt and Organ continuo“, hier geboten von Thomas Mittring am Cello und Plas an der Orgel.
Es sang die Chorgemeinschaft St. Clemens mit ihrem Leiter und Organisten Henk Plas. Englische Gospel bot das Hiltruper Gospelprojekt „One Spirit Voices“ und der Gemeindechor der Evangelischen Gemeinde Hiltrup ließ dem als schönen Kontrast auf Latein das „Veni redemptor gentium“ folgen. Er sang auch eine Adventscollage aus Michael Prätorius‘ „Der Morgenstern ist aufgedrungen“ und Gregor Linßens „Und ein neuer Morgen“.
Dazu las Ingo Zocher Geschichten wie die von Gott, der im Himmel mit den Engeln überlegt, in welcher Gestalt er auf die Erde kommen soll. „Es geht schief, aber das versteht ihr jetzt noch nicht.“
Auch zum Finale konnten die dem Schnee trotzenden Gäste in der Hiltruper Christuskirche mitsingen: Das „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, eine Choral-Motette für Chor und Blechbläser.

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