Ökumenisches Adventskonzert führt sieben Chöre zu Gemeinschaftsleistung in St. Clemens zusammen

Münster-Hiltrup. „Wir folgen dem Stern“ war das Motto des ökumenischen Adventskonzerts in St. Clemens. „Immer wenn es aufblinkt, machen wir uns neu auf den Weg“, sagte Pater Joachim Jenkner zur Begrüßung und dankte den Sängern und Musikern, die sich „voll einbringen, damit Verkündigung geschieht.“ 

Das Motto solle „einladen, sich auf den Weg zu machen“.

Das Stern-Motiv fand sich in mehreren Werken des Ökumenischen Posaunenchors der Evangelischen Gemeinde Hiltrup, geleitet von Harald Hartmann, und der sieben Chöre, die am Sonntagnachmittag viele Gäste in die Kirche gezogen hatten: der Gemeindechor der Evangelischen Gemeinde unter Thomas Mittring, die Schola clementina unter Elisabeth Juhl, der Kinderchor „Die Clemensspatzen“ von Henk Plas, der Jugendchor, die Chorgemeinschaft und die Choralschola an St. Clemens und schließlich das Hiltruper Vokalensemble.

Bei den Clemensspatzen, die auch hörenswerte und mutige Solisten haben, sang dann der achtjährige Max Neuer davon, wie im Alltag ein wenig Licht „neue Wege zeigen kann“.

Das Publikum folgte der Einladung von Henk Plas, kräftig mitzusingen, begleitet vom Posaunenchor. Der Kantor von St. Clemens fungierte in diesem Konzert als Chorleiter sowie an Orgel und Klavier. Von der Empore ließen dann die sieben Sänger der Choralschola Lateinisches erklingen. Die Chorgemeinschaft St. Clemens bot mit ihren etwa 40 Kehlen mehrstimmig Johann Eccards „Übers Gebirg Maria geht“. Die klaren Stimmen der Mädchen des Jugendchors meisterten auch die hohen Lagen sicher und harmonierten mit der Querflöte von Martina Pahl. Nach etwas Warmsingen meisterte die Schola Clementina das mehrstimmige „Alma Redemptoris Mater“ von Palestrina. Applaus für ihre instrumentale Leistung erhielt der Posaunenchor für die Sarabande d-moll von Tartini, ein gut platziertes getragenes Stück. Denn dann war das Publikum wieder gefordert, beim evangelischen Gemeindechor zum „Die Nacht ist vorgedrungen“ das ihre beizutragen.

Als musikalisches Glanzstück stach das Vokalensemble heraus: „Es kommt ein Schiff geladen“ hat man häufig gehört, doch das Ensemble bot es in einer modernen Fassung, dazu mehrstimmig und eben mit gut ausgebildeten, gut aufeinander abgestimmten Stimmen. Die Vielfalt der Chöre hatte das ihre zu einem eindrucksvollen Konzert beigesteuert, im Finale sangen dann alle, zusammen mit der Gemeinde, begleitet vom Posaunenchor, „Macht hoch die Tür“.

Hermann Kühn, Vorsitzender der Chorgemeinschaft St. Clemens, übernahm es, die Chöre zum Schluss einzeln namentlich aufzuführen, damit das Publikum seinen aufgestauten Applaus loswerden konnte. Das tat es reichlich.

Foto-Galerie zum Adventskonzert 2010 in St. Clemens Hiltrup (Fotograf: Andreas Hasenkamp, Münster)

 

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