Ökonomen in Münster: Jahrestagung des „Vereins für Socialpolitik“ 2015 an Universität Münster

Zuletzt aktualisiert 5. Oktober 2015 (zuerst 1. August 2015).

Wovon hängt es ab, ob Volkswirtschaften oder Regionen erfolgreich sind oder nicht? Oder ob junge Menschen gute oder schlechte Perspektiven fürs Arbeitsleben haben? Wie profitieren die verschiedenen Schichten einer Gesellschaft von ihren wirtschaftlichen Erfolgen?

Ökonomen in Münster: Jahrestagung des „Vereins für Socialpolitik“ 2015

Diese und andere Fragen stehen im Fokus, wenn Anfang September rund 800 Wirtschaftswissenschaftler aus aller Welt zur Jahrestagung des „Vereins für Socialpolitik“ (VfS) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) zusammenkommen. Das Leitmotto des Kongresses lautet „Ökonomische Entwicklung – Theorie und Politik“. Lokale Gastgeberin ist Volkswirtin Prof. Dr. Theresia Theurl, Dekanin der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der WWU.

Welche Art der Entwicklungshilfe ist  die effektivst?

Die Ökonomen wollen auch diskutieren, welche Art der Entwicklungshilfe die effektivste ist – eine wichtige Frage angesichts der Armut und vieler Krisenherde in der Welt. Neben renommierten und namhaften Fachvertretern, darunter Pascaline Dupas (Stanford University/USA), Oriana Bandiera (London School of Economics/Großbritannien), Fabrizio Zilibotti (Universität Zürich/Schweiz) und Matthias Doepke (Northwestern University/USA), werden in Münster auch zahlreiche Nachwuchswissenschaftler erwartet. Sie stellen ihre neuesten Forschungsergebnisse zur Diskussion.

Eine der größten Vereinigungen von Wirtschaftswissenschaftlern in Europ

Der traditionsreiche und bereits 1873 gegründete Verein für Socialpolitik ist mit rund 3800 Mitgliedern eine der größten Vereinigungen von Wirtschaftswissenschaftlern in Europa. Seine meist akademischen Mitglieder stammen aus aller Welt, größtenteils aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zu ihnen gehören mehr als 2000 Nachwuchswissenschaftler sowie über 1200 Hochschulprofessoren aus mehr als 20 Ländern.

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