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„Nochmal“ – über zwanzig Jahre Männerballett in Wolbeck

„Nochmal“ – über zwanzig Jahre Männerballett in Wolbeck 1

XXL-fen zeigen Rückblick / Männer-Ballette immer wieder für die Frauen da – schon in den 80er Jahren

Münster-Wolbeck. Das Männerballett XXL-fen blickt in dieser Session auf 20 Jahre Aktivität zurück und lässt sie im Zeitraffer auf Bühnen in Wolbeck und weit darüber hinaus Revue passieren. Das ist nicht die ganze Historie der Wolbecker Männerballett-Kultur. Die gab es schon in den 80er Jahren, mit Wilfried und Kurt Bradtke und „Schalke“ Franz-Josef Falkenberg, Hans-Jürgen Drosselmeier, Kurt Fragel, Roland Mende, Günter Roer, Hubert „Mutz“ Hinkelmann und Martin Becklas.

Alle kamen aus dem Sparclub „Am Ball“, der bei Schmitz residierte. Dort dachten sie sich auch bei einer Auszahlung etwas aus, was sie „den Frauen bieten könnten“, so Mende. Das taten sie dann bei der Weiberfastnacht.

Zeitsprung: Anno 2000 ist Peter Paul Dreyer Prinz Karneval der Stadt Münster; beim Karneval im Bürgerhaus Telgter sehen er und Andreas Schwegmann einen Auftritt von Elferrat und Präsident mit Kinderrollern. Das habe sie auf die Idee eines Männerballetts gebracht, so Schwegmann. Sie trafen sich, um die richtigen Mitstreiter zu finden. Viele fanden sie in der Garde. 2001 gab es den ersten Auftritt der „XXL-fen“, bei der Damensitzung der KG ZiBoMo in der Gaststätte Sültemeyer.

Dreyer schreibt bald darauf im „Narrenblatt“: „So hautnah und nur in rosafarbenen Dessous mit Tutu bekleidet hatten die Närrinnen eine männliche Tanzgruppe nicht erwartet. Da bauten sich plötzlich und um Anfassen nah zehn stattlich aussehende Männerelfen gleich vor der ersten Tischreihe auf. Ein anfangs lauter und noch erschrockener, dann aber lustvoller Aufschrei über so viel Männlichkeit kam aus über hundert freudig erregten Frauenkehlen.“

Zum Ballett gehörten zu Beginn Olaf Schulte, Heiner Hamsen, Andreas Schwegmann, Rainer Mertens, Peter Paul Dreyer, Hermann Thumann, Markus Schulte, Markus Schmeddinghoff, Jürgen Sieff und Thomas Ulrich, Trainerinnen waren Ilona Natrup und Christine Holtstiege. Drei von ihnen sind noch immer dabei. Auch aus dieser Truppe gingen wieder Hippenmajore hervor.  Trainiert wurde an wechselnden Orten; Trainings-Wochenenden außerhalb Wolbecks sind inzwischen Standard.

Bei Auftritten in Wolbeck blieb es nicht, „es kamen so nach und nach mehr Auftritte“, erinnert sich Dreyer, zuerst der Coerder Carnevals Club und die Unwiesität. „Und das wurde dann mehr.“ In Everswinkel hätten sie „eine mächtige Show abgerissen“.  Georg Bohmann, einer von vielen Neuzugängen, ist „dankbar, dass sie mich aufgenommen haben“. „Hey, du hast das auch sehr gut gemacht“, meint Thumann.

Bis nach Recke im Tecklenburger Land wurden die Elfen gebucht, mehrfach, und dort auch von der größten Gästezahl mitgerissen: 3500 bei der Damensitzung. Angewachsen sind auch die Requisiten – bis hin zur befraubaren Weltkugel. Die Abläufe sind nicht nur auf der Bühne anspruchsvoll: Hinter der Bühne gehe es zu „wie in einem Ameistenhaufen“, so eine Elfe.  Thematisch haben sie alles Erdenkliche bereist, die Weltmeere, die Luft- und Weltraum, auch die Zeit. Und wie die Cis-Ballerinen der 80er fragten sie sich, „Was Frauen wünschen“.

In der aktuellen Session waren die Elfen schon im Bürgerhaus Telgte, noch läuft das „Fine-Tuning“, wie Sarena Sauermann, Trainerin seit 2010, sagt. Vom Tanzen über Pyro-Einsätze bis zur geplatzten Western-Weste. Am Dienstag einmal ohne „Nochmal!“.

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