Nina George erzählt aus und über „Die Schönheit der Nacht“ Bestseller-Autorin zum zweiten Mal im Wolbecker "Buchfink"

Nina George erzählt aus und über „Die Schönheit der Nacht“ Bestseller-Autorin zum zweiten Mal im Wolbecker "Buchfink"
Nina George mit "dem Herz von Claire" in der Buchhandlung "Buchfink" in Münster-Wolbeck. Foto: anh.

Zuletzt aktualisiert 28. Oktober 2018 (zuerst 25. Oktober 2018).

Münster-Wolbeck. Der Name der Bestseller-Autorin lockt, ihr Werk oder ihre Art, zu präsentieren: Bei der Lesung von Nina George war die Buchhandlung „Buchfink“ an der Münsterstraße am Donnerstagabend bis auf den letzten Platz gefüllt. George ist zum zweiten Mal im „Buchfink“ zu Gast; schon im Eröffnungsjahr 2016 las sie aus „Traumbuch“. Es war ähnlich voll, erinnert sich die Buchhändlerin Nicole Müller. Also sehr voll, bis ans Limit. Dennoch ist es während der Lesung aus und über „Die Schönheit der Nacht“ mucksmäuschenstill, wenn es spannend wird, die Protagonisten vor Entscheidungen stehen. Nicht irgendwelche, sondern Entschlüsse zu anderen Wegen im Leben: „Wie viele Frauen ist eine Frau?“
Konzentration ist gefragt, denn fließend wechselt sie zwischen dem Vorlesen und dem Erzählen über das Zustandekommen des Buches, spielt auch mit Andeutungen über Autobiographisches und bietet Überzeugungen: „Auch wenn wir die Möglichkeiten nicht sehen: Sie sind da.“ Reich an Zügen und Möglichkeiten sind ihre Figuren, denn ihnen gelte beim Kreieren eines neuen Werks ihre erste Frage, sagt George: „Meine erste Frage ist immer: Wer bist du?“ Die Innenwelten kommen zu ihrem Recht, George schlüpft in „Claire“ wie auch in „Julie“, dazwischen wechselt sie die Ebene der Betrachtung: Lehren aus der Verhaltensbiologie, dem Arbeitsfeld von „Claire“.
In die Metaphern-Welt der „Schönheit der Nacht“ spielt Georges Wohnort Finistère an der Küste des Atlantiks hinein, hier lernt die Protagonistin Julie mithilfe Claires das freie Schwimmen, sinnbildlich: ihr Leben zu gestalten, etwas anderes zu sein als Vorgegebenes: „Ich muss in mir schwimmen lernen“. Plastisch malt sie Szenerie und Gefühl, mit Worten, Mimik, Gestik, intensivem Sprechen: Im „Buchfink“ steht das Publikum mit George im Meer.

 

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