Nikolausmarkt – Bilanz und ein bisschen Ausblick

Nikolausmarkt – Bilanz und ein bisschen Ausblick
Christina Schulte, Willi Horstrup, Bernhard Sandbothe, Thomas Deipenbrock, Barbara Hoebink-Johann, Horst Saadhoff, Richard Schu-Schätter, Irmgard Beilmann-Roer mit dem Pfarrfest-Gemälde von anno 1975. Foto: Fotograf A. Hasenkamp, Münster.

Zuletzt aktualisiert 25. Januar 2019 (zuerst 23. Januar 2019).

Münster-Wolbeck. Mit dem Wetter hatte die Premiere des „Nikolausmarkts“ Glück. Ansonsten war es ein Verdienst Dutzender Ehrenamtlicher, wie am Mittwochnachmittag bei einem bilanzierenden Pressegespräch am Ort des Nikolausmarkts, im Achatiushaus, deutlich wurde.
Ein Grund zur Freude für die Teilnehmenden des Gesprächs, Christina Schulte, Willi Horstrup, Bernhard Sandbothe, Thomas Deipenbrock, Barbara Hoebink-Johann, Horst Saadhoff, Richard Schu-Schätter und Irmgard Beilmann-Roer war der Spendenerlös. 3612 Euro werden hälftig geteilt zwischen dem Indien-Projekt des ÖWK und dem Förderkreis Achatiushaus. Die Zahl der Besucher werde wohl nicht unter eintausend gelegen haben, schätzt Thomas Deipenbrock, Vizepräsident der KG ZiBoMo.
Lang ist die Liste der Vereine, Gesellschaften und Institutionen, die Flüssiges und Festes, Schönes und Gesprächsgelegenheiten bereitgestellt hatten: Da sind die Sportvereine TV Wolbeck und VfL Wolbeck, das Achatiushaus mit einsatzfreudigen Angestellten und der Förderkreis Haus Heidhorn Wolbeck St. Achatius sowie der kommende Laden „Onkel Alex“, die Bruderschaft St. Achatius-Nikolai Wolbeck, die Gemeinde St. Nikolaus mit kfd, Pfadfindern, Messdienern und Ökumenischem Eine-Welt-Kreis (ÖWK), der Förderkreis des St. Nikolaus Kindergartens, die Kitas mit der Sternen-Aktion, der Löschzug Wolbeck der Freiwilligen Feuerwehr Münster, die evangelische Kirchengemeinde und die ZiBoMo. Auch Unicef war mit einem Stand vertreten. „Älter werden in Wolbeck“, der Caritas angegliedert, war mit seiner Unterschriftenaktion für eine Beleuchtung am Angelpfad unterwegs.
Eröffnet hatte den Nikolausmarkt die Kinderbischöfin Helena – „das hat sie gut gemacht“, so Schu-Schätter. Viele der Vereine stellten sich auf der Bühne vor und boten so die Gelegenheit, mit den Namen auch Anliegen und Aktionen zu verknüpfen – und Gesichter.

Erst im Oktober hatten die Arbeiten begonnen, man organisierte sich über die Facebook-Auftritte diverser Gruppen. Die Kitas und die Grundschule erreichten über die Sternen-Aktion auch viele neu zugezogene Familien. Einige „Knaller“ waren im Angebot, resümierten die Teilnehmer – der Apfel-Punsch, die Sauerkraut-Suppe der kfd. Deren Tisch sei auch „hervorragen dekoriert“ gewesen, erinnert sich Deipenbrock. „Grandios angekommen“ sei die Foto-Box, in der man sich als Nikolaus verkleiden konnte, sagt Hoebink-Johann. Gut kamen auch die Musiker auf der Bühne an. „Es war ja durchgehend viel los“, sagt Schulte, auch im Café des Achatiushauses. „Wenn das Achatiushaus sich nicht so öffnen würde …“, merkt Schu-Schätter an. Man müsse als Verein auch etwas tun und solche Gelegenheiten nutzen, sagt Hoebink-Johann, Vorsitzende des Förderkreises: „Jeder denkt, es ist ein Selbstläufer, aber nichts ist ein Selbstläufer.“
Er ist nicht der Einzige, der sich an die Pfarrfeste von St. Nikolaus erinnert fühlte. So erinnert sich auch Barbara Hoebink-Johann an ein Gemälde zum Pfarrfest anno 1975, gemalt von Barbara Pauli, von Ingeborg Hoebink der Gemeinde geschenkt.
Mehrfach lassen die Teilnehmer durchblicken, es könnte zu einer Wiederholung kommen. In einigen Monaten will man sich treffen. Einige Überlegungen, was verbessert werden könnte, gibt es schon. Etwa, beim Singen Texte verfügbar zu machen, damit kräftiger mitgesungen werden kann, wenn „nicht nur die üblichen drei“ Lieder gesungen werden, oder für besonders Begehrtes einen zweiten Ausschank anzubieten.
„Wer sich beteiligen will, kann sich melden“, sagt Deipenbrock.

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