Neues Presbyterium eingeführt

Münster-Wolbeck. Feierlich und mit viel Musik beging die evangelische Kirchengemeinde am Donnerstag in der Christuskirche in Wolbeck den Gottesdienst zum Wechsel im Presbyterium.

 Zum neuen Presbyterium gehören nun sieben statt wie zuvor sechs Personen: neben Pfarrerin Helga Wemhöner zunächst die Presbyter Marita Nover und Axel Hasenclever, die weitermachen, sowie Bettina Langenfeld ebenfalls aus Wolbeck. Aus dem Albersloher Gemeindeteil stoßen  Renate Koebbert,  Karl Heinz Nowak und Birgit Quas hinzu. Sie legten ein Gelöbnis vor Gott und der Gemeinde ab. „Wir freuen uns“, sagte Wemhöner vor 50 Besuchern des Gottesdienstes.
Zur Gemeinde gehören die Teile Wolbeck, Albersloh und Angelmodde-Dorf. Mit  einem Segen verabschiedete Wemhöner die Presbyter Andrea Lammerding und Herwig Wartenberg nach acht und Martin Kober nach fünf Amtsjahren. Sie hätten viel Nerven und Gedanken investiert.
Zu den Aufgaben der Presbyter gehört es, die Gemeinde in gemeinsamer Verantwortung zu leiten, der Pfarrerin beizustehen, sich für das Wohl der Gemeinde einzusetzen und, wie es amtlich heißt, dafür Sorge zu tragen, „dass alles ehrbar und ordentlich in der Gemeinde zugehe“. Die Gemeinde kann vieles vor Ort entscheiden, sie habe, so Wemhöner, viele Möglichkeiten, aber auch viel Verantwortung.
Der Donnerstag war auch der erste Amtstag der neuen Präses der Evangelischen Landeskirche für Westfalen, merkte Wemhöner an. Annette Kurschus  ist die erste Frau an der Spitze der westfälischen Landeskirche. Das Amt ist dem eines Bischofs vergleichbar.
Die Musik war besonders schwungvoll. Sarah Lammerding sang mit Christoph Nowak am E-Piano, der eine ganze Band erklingen ließ. Die Orgel spielte Dr. Eberhard Hüppe. Die Kollekte war bestimmt für die Aktion Plus-Minus-Null, damit, so Nover, „auch in diesem Jahr das Engelchen über das Teufelchen siege“.
Nach den Fürbitten von Jugendlichen gab es im Gemeindesaal eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken. Die Gemeindeglieder hatten Gelegenheit, den scheidenden Presbyterinnen und Presbytern „Danke“ zu sagen und die neuen zu begrüßen.

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