Neues Festival in Münster: Treibgut-Premiere sogar international

Premiere der Reihe Treibgut-Festival in Münster: Start war am Pavillon im Schlossgarten. Foto: A. Hasenkamp.

Neues Format will Newcomern eine Bühne bieten / Auftakt im Schlossgarten / Vom Schlossgarten ins Hausboot

Von Andreas Hasenkamp. Münster. Zwei Newcomer, dazu zwei weitere Text- und Ton-Künstler aus Münster und Umgebung: So stellt sich Frank Romeike das Format von „Treibgut“ vor. Am Freitag startete die Konzert-Reihe im Pavillon des Schlossgartens sogar international: Zu Sonja Hintze, Gerd Schossow und dem Duo „FRINK“ mit Romeike und Herbie Streckmann aus Münster gesellte sich ein Quartett aus Barcelona, genannt Edward Estlin, bestehend aus Ruben Campo, Albert Genis, Ferran Puertas und Philipp Schmidt – einem Grafiker aus Münster, den es beruflich nach Spanien verschlug.

Spanier dabei beim ersten Treibgut-Festival in Münster

Da die Spanier gerade eine kleine Europa-Tournee machen und auch Berlin auf dem Wegeplan stand, konnte Romeike sie für die Treibgut-Premiere gewinnen.

Den Anfang machte Schossow – sehr zur Freude seiner Kinder: „Super, Papa!“ hieß es. Seine zur Gitarre vorgetragenen Texte passen indirekt zum Anliegen von Treibgut: Die Hommage an Kinder ermuntert zum Probieren, zum Entfaltenlassen der Kinder. Gelegenheiten ergreifen, nicht über Verpasstes melancholisch jammern, dazu will Hintze in ihren Liedern animieren. Vor 20 Jahren schon habe sie mit dem Texten begonnen, nach Jahren mit einer Band zieht sie derzeit solo durch Münster.

Premiere der Reihe Treibgut-Festival in Münster: Start war am Pavillon im Schlossgarten.
Premiere der Reihe Treibgut-Festival in Münster: Start war am Pavillon im Schlossgarten. Foto: A. Hasenkamp.

Letzte Sonnenstrahlen wärmen zum Start die Gäste auf dem Rasen vor dem Pavillon, etwa fünzig haben sich eingefunden, vorwiegend junge Leute. Auf den Logenbänken lässt sich noch eine Senioren-Riege zu den Klängen des poetischen Gitarristen nieder.

Weitere Treibgut-Konzerte in Münster geplant: am Hafen

Romeike plant mit seinem Co-Organisator Hendrik Hilgerd weitere Treibgut-Konzerte. Die sollen am Wasser stattfinden – das Team habe ein Hausboot erworben, erzählt Romeike. Auch in der Hoffnung, bei den Spielorten mehr Auswahl und Planbarkeit zu haben. Die Zusage für den Pavillon war sehr spät gekommen. Dank Social Media habe man noch die Werbetrommel rühren können, sagt Romeike. Das sei einfacher als früher, als man Plakate klebend durch die Straßen zog. Unterstützt wird die Konzertreihe vom AstA und dem Kulturamt der Stadt Münster.

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