Neues Corporate Design für den VfL Wolbeck

Münster-Wolbeck.  Demnächst wissen Besucher der Bezirkssportanlage am Brandhoveweg sofort, wo sie sind: beim VfL Wolbeck. Schon vom Parkplatz aus kann man dann ein großes Schild sehen.

Handbuch für Corporate Design erleichtert die Arbeit

Auch die vielen Ehrenamtlichen haben einen Vorteil. Vorbei sind die Tage, in denen es erst rätseln und dann improvisieren hieß, wenn ein neues Plakat für den Fußballverein VfL Wolbeck 1910 her musste oder sonst etwas zu gestalten war. Am Donnerstag stellte der Designer Jörg Kersten im Beisein des VfL-Geschäftsführers Uwe Meyer und des Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit Sven Weigelt ein neues Corporate Design für den Verein vor.

Dazu gibt es schon ein Handbuch, in dem auf gut 50 Seiten Daten, Tipps und Regeln fürs Gestalten mit Schrift und Formen niedergelegt sind: Man muss nur noch nachschlagen und kann genau sagen, wie die Schriftart heißt und wie die Farben. Zwei große Tafeln sind fertig, sie werden am Gebäude mit den Umkleidekabinen angebracht. Fertig sind auch einige Faltblätter, etwa zum Projekt Kunstrasenplatz oder zum Sponsoring. Die Texte lieferten die VfLler.

Aufsteller, Plakate … VfL Wolbeck will präsent sein

Ein Aufsteller wird in Blau-Weiß und etwas Grün darauf aufmerksam machen, wenn das „Café am Platz“ geöffnet hat. Dunkelgrün im Info-Kasten bekommt auch das neue Design. Und vieles andere soll folgen – nicht nur am Fußballplatz, sondern auch im Dorf, in Geschäften und Gaststätten – da, wo die Eltern hingehen, soll der Verein präsent sein mit seinem Angebot. Das müsse aber „Schritt für Schritt“ gehen, merkt Kersten an.Schließlich hat er seine professionelle Arbeit ehrenamtlich getan. Der Verein zahlt nur die Herstellung. Seine zwei Söhne spielen im VfL und haben ein wenig an der Gestaltung mitgewirkt. „Mach das doch ein bisschen nach rechts“, hieß es dann vom Sohn zum Vater am Computer. Eigentlich wollte er nur ein Logo und ein Plakat gestalten – dann habe er sich gesagt: „Dann mach es doch einfach komplett“. Mitte August solle alles komplett sein.

Schriftart passend für den Fußball-Sport

Er sei ganz verliebt in die Schriftart: Souvenir, hier in halbfett, sei 1916 erfunden worden – bald nach Gründung des Vereins. Die Form sei weich und rund, körperlich und voller Bewegung.

Eine neue Farbe ist auch dabei: Grün. Mit „einer Farbe allein ist nicht gut kommunizieren“, so Kerstens Argument, und als Ergänzung, als Akzent habe sich Grün einfach angeboten. „Wir haben hier ganz viel Blau und Grün“, sagt Kersten und zeigt auf die Spieler von Beelen und Wolbeck hinter ihm auf dem Rasenplatz.

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