Neue Mitglieder, neue Musik

Teilen heißt kümmern!

Neue Mitglieder, neue Musik 1Münster-Wolbeck. Einiges hatten die Brüder der Nikolai-Bruderschaft bei ihrer "Bierprobe" am Sonntag dem 24.08.2008 beim Krugwirt zu begrüßen. Am stärksten fiel der Beifall aus, als der 1. Scheffer Karsten Markfort die Zahl der Neumitglieder bekanntgab: Zehn kamen in diesem Jahr dazu. Das war Balsam für die Seele der Brüder, die sich um den Nachwuchs schon öfter Sorgen machen mussten.

Aber allein sechs schrieben sich bei der Beach-Party auf dem Hof Hohenkirch ein. Das war für die Organisatoren, die Offizierskorps dieses und des vorherigen Königs, auch der Lohn für harte Arbeit: Flyer, Plakate und 50 Tonnen Sand hatten sie bewegt.

Auf starke Beteiligung von Neuen hofft die Bruderschaft auch beim Fackelzug am kommenden Freitag. Um 19 Uhr ist Einlass im Festzelt bei der Feuerwache, gegen 21 Uhr ziehen die Brüder los, um Präses und König abzuholen. Frauen, Freunde und Bekannte sind herzlich eingeladen, betonte Markfort. Auch beim Vogelschießen am Samstag pflegen die Brüder Offenheit, wenn es um den Thronfolger von König Volker Böckmann geht.

Neue Mitglieder, neue Musik 3Herzlich begrüßten die Mitglieder von Wolbecks ältester Bruderschaft auch die Achatius-Brüder König Karlheinz Markfort, den 1. Scheffer Hans-Georg Kisfeld, den 2. Scheffer Wolfgang Thomalla, Oberst Dieter Wulfers und die Aldermänner Dieter Beitelhoff und Willi Osthues. Dank galt den zahlreichen Sponsoren und Spendern und dem Bruderschaftsdiener Theo Lange.

Zum ersten Mal wird Präses Franz Westerkamp das Schützenfest der Nikolai mitfeiern. Er zeigte sich schon gut informiert, da im gemeinsamen Ausschuss der Bruderschaften mitarbeitet und das Vogelschießen der Achatius mitgefeiert haben. So musste ihn Oberst Stefan Sudmann nur noch über Fragen für Fortgeschrittene aufklären. Warum gibt es ein erstes und ein zweites Coer? Weil das erste das zweite wählt und so familiäre und sonstige Kungeleien eingedämmt sind. Denn trotz aller Neuzugänge fällt auf: In vielen Familien hält sich die Nähe zur Bruderschaft von Generation zu Generation.

Ein Teil der Musiker ist neu: Aus dem Raum Coesfeld engagierte das Offizierskorps die vierköpfige Gruppe "Bellevue".

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