Neue Formen der Präsenz in Wolbeck: Gewerbeverein Wolbeck bleibt erfindungsreich

Einiges zu Entdecken gibt es im Wolbecker Gewerbe, auch für zukünftige Auszubildende. Foto: A. Hasenkamp.

Münster-Wolbeck. Wolbecks Gewerbetreibende werden auch 2019 wieder an diversen Stellen in Wolbeck sichtbar sein: Davon konnten sich einige Dutzend Mitglieder am Dienstag in Saal des Restaurants Kiepe überzeugen.
Das Ergebnis einer 2018 gestarteten Aktion wurde während der Mitgliederversammlung sichtbar: Tafeln mit Haltern für Visitenkarten stehen bereit, in einer Version zum Aufhängen und in einer zum Aufstellen. „Die kannst du gleich hierlassen“, sagte der Gastwirt Guido Huckschlag.

Der Verein zählt 120 Mitglieder. Die Kasse ist im Plus, berichtete Alexandra Schmidt. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Als neuer Kassenprüfer tritt Karl Dammann für zwei Jahre an; Anne Steinbach bleibt noch ein Jahr im Amt. Neue Mitglieder gab es, und einer, der mit seinem Unternehmen in die Loddenheide gezogen ist, schätzt die Gemeinschaft: „und deshalb unterstütze ich das hier“, sagt Rechtsanwalt Dr. Guido Kaese.

Wieder eine Aktion zum Basteln und Gestalten für alle vom Gewerbeverein

Das „Asphaltsfrühstück“ wird es 2019 nicht geben, den Gewerbetreibenden erscheint ein zweijähriger Rhythmus angemessen. Aber es wird wieder eine kreative Aktion geben mit begleitenden Events. Sie knüpft an an den „Banküberfall“ und den „Boxen-Stopp“. Diesmal gibt es aber einen etwas anderes zu gestalten und zu verzieren, einen in Wolbeck besonders in der fünften Jahreszeit beliebten Vierbeiner. Wieder soll es kostengünstige Bausätze zum Selberbauen geben; angesprochen sind auch Parteien und Vereine Schulen und Kitas. Näheres soll bei einem Stammtisch des Gewerbevereins besprochen werden. Die Aktion soll bis zur „Lichternacht“ reichen. Bei ihr habe man, so Koschek, „nur offene Türen einrennen müssen“ und werde sie in diesem Jahr wieder planen. Das „Wolbecker Telefonbuch“ soll es in einer Form geben, die sich auf den Aspekt Branchenbuch beschränkt. Das „Speed-Networking“ war 2018 ein Erfolg; eine Neuauflage ist für den 3. September beabsichtigt.

Öffentliches WLAN könnte in Wolbeck entstehen; ein Infoabend am 25. April informiert. Die Kreisverkehr-Baustelle soll früher abgeschlossen sein, darüber zeigten sich die Mitglieder erfreut. Die Kommunikation mit der Stadt Münster bei Problemen laufe befriedigend. Enttäuscht zeigte sich Koschek darüber, dass in Wolbeck bei den Umbauten am Markt und am Parkplatz neben der evangelischen Kirche keine Ladesäulen für E-Autos oder E-Bykes eingeplant wurden. Das passe nicht zur Förderung von E-Lastenrädern, merkte er an.

Ralf Koschek mit Visitenkarten-Ständer im Restaurant Kiepe. Foto: A. Hasenkamp.

Wolbecker Unternehmen an Auszubildenden interessiert

Ein weiterer Stammtisch kümmert sich um die Idee einer Messe für zukünftige Auszubildende. Die soll auch abgestimmt werden mit der gut funktionierenden Betriebsrallye“. „Daraus rekrutiere ich regelmäßig“, so Dietmar Plenter. „Für das Handwerk ist das super“, so Schmidt. Der Gewerbeverein will alle Schulformen ansprechen.
Angekündigt und in Angriff genommen ist eine neue Zusammensetzung des Vorstandes. Nicht nur Koschek will 2020 den Stab weiterreichen, kündigte er an. Es gebe „einige, die aufhören“. „Gute Stimmung und ein angenehmes Miteinander“ bescheinigte er Vorstand und Verein. Aber er sei nun schon zehn Jahre Vorsitzender und auch davor schon sechs Jahre im Vorstand aktiv gewesen.
Nach gut 70 Minuten konnte Koschek das offizielle Ende der Mitgliederversammlung des Gewerbevereins Wolbeck verkünden. Doch der Saal blieb voll, die Unternehmer steckten noch eine ganze Weile die Köpfe zusammen. Gesprächsbedarf scheint es zu geben für die für jedes Quartal beabsichtigten Stammtische.

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