Münstersche Batterieforscher holen führende Konferenz nach Deutschland "International Meeting on Lithium Batteries" 2020 in Berlin

Zuletzt aktualisiert 6. Januar 2019 (zuerst 22. Juli 2016).

„Berlin 2020“: Diesen Termin können sich internationale Lithiumbatterie-Forscher vormerken. Ein Team des Batterieforschungszentrums „MEET“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hat sich in einem internationalen Wettbewerb durchgesetzt und den Vorstand des „International Meeting on Lithium Batteries“ (IMLB) davon überzeugt, die weltweit führende Fachtagung der Lithiumbatterieforschung in der deutschen Bundeshauptstadt auszurichten.

Konferenzkoordinatorin Dr. Adrienne Hammerschmidt und Prof. Dr. Martin Winter, designierter Kongresspräsident, hatten das Konferenzkonzept erarbeitet. Zur Berliner Tagung erwarten sie rund 2000 Teilnehmer aus Wissenschaft und Industrie.

„Die wissenschaftlichen Beiräte von Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland und das ‚visitBerlin Berlin Convention Office‘ haben uns unterstützt. Dies war für unseren Erfolg von immenser Bedeutung“, unterstreicht Martin Winter. Der Batterieforscher ist wissenschaftlicher Leiter des MEET und Direktor des Helmholtz-Instituts Münster des Forschungszentrums Jülich.

Bei der IMLB-Konferenz, die alle zwei Jahre stattfindet, geht es um den aktuellen Stand der Forschung zu Lithiumbatterien und konkurrierenden Batterietechnologien sowie um zukünftige Anwendungen in Straßenverkehr, Transportwesen, stationärer Speicherung, Handel, Medizintechnik und Luft- und Raumfahrt.

1992 gab es bereits eine IMLB-Konferenz in Deutschland. Damals trafen sich 300 Wissenschaftler in Münster. „Seither hat die Batterieforschung enorm an Bedeutung gewonnen“, unterstreicht Martin Winter. Die 18. IMLB-Konferenz fand im Juni in Chicago statt. Dort fiel die Entscheidung für „Berlin 2020“. In zwei Jahren ist Kyoto in Japan Veranstaltungsort.

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