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Münster wächst: Mehr als 333.000 Einwohnerinnen und Einwohner bis 2033

Laut der „Kleinräumigen Bevölkerungsprognose“ wird Münster bis 2033 mehr Einwohnerinnen und Einwohner haben als zum Vergleichszeitpunkt am 31.12.2022, insbesondere in der Altersgruppe der 65- bis 79-Jährigen. Grafik: Stadt Münster.

Laut der „Kleinräumigen Bevölkerungsprognose“ wird Münster bis 2033 mehr Einwohnerinnen und Einwohner haben als zum Vergleichszeitpunkt am 31.12.2022, insbesondere in der Altersgruppe der 65- bis 79-Jährigen. Grafik: Stadt Münster.

Statistikstelle veröffentlicht neue „Kleinräumige Bevölkerungsprognose“ / Altersgruppe der Über-65-Jährigen verzeichnet deutliches Plus

Münster (SMS). Münster wächst weiter. Den Ergebnissen der neuen „Kleinräumigen Bevölkerungsprognose“ des Stadtplanungsamtes zufolge steigt die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner bis zum Jahr 2033 auf voraussichtlich 333.401. Das bedeutet einen Zuwachs von 13.960 Menschen (plus 4,4 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2022 (319.441). Damit fällt das Wachstum geringer aus, als die Stadt in ihrer vorherigen Prognose mit dem Zeit-Horizont 2019 bis 2030 vorhergesagt hatte. Damals hatte die Statistikstelle noch ein Wachstum von 7,2 Prozent prognostiziert. 

Die „Kleinräumige Bevölkerungsprognose“ betrachtet den Zeitraum vom 31. Dezember 2022 bis zum 31. Dezember 2033. Sie prognostiziert die Entwicklung der Bevölkerung sowohl für die einzelnen Altersgruppen als auch für die insgesamt 45 Stadtteile in Münster. Damit ist die Prognose eine wichtige Grundlage für die Schulentwicklungsplanung, für die Abschätzung der Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen und für die Pflege- und Altenhilfeplanung.

Nach Angaben der Statistikerinnen und Statistiker beruht das Wachstum in Münster vor allem auf einem Wanderungsüberschuss – also einer höheren Anzahl von Zuzügen als Fortzügen –, der gegenüber der vorherigen Prognose allerdings etwas niedriger ausfällt. Zudem verzeichnet die Stadt Münster seit 2022 mehr Sterbefälle als Geburten, sodass es erstmals keinen Geburtenüberschuss gibt.

Gruppe der 65- bis 79-Jährigen wächst deutlich 

Der demografische Wandel ist somit in vollem Gange. Das zeigt die deutliche Zunahme der Anzahl an 65- bis 79-Jährigen (plus 35,1 Prozent) bis zum Jahr 2033. Dies bekommen insbesondere Gremmendorf-Ost, Rumphorst und Mauritz-Mitte zu spüren. Hier finden sich im Jahr 2033 die größten Zuwächse in dieser Altersgruppe im Vergleich zu 2022 – zumindest anteilig an der dortigen Gesamtbevölkerung gemessen.

In den Altersgruppen der Drei- bis Fünfjährigen prognostiziert die Statistikstelle auf Stadtebene dagegen ein Minus von 1,6 Prozent, bei den Sechs- bis Neunjährigen sogar ein Minus von 4,7 Prozent. Während sich zum Beispiel in Gremmendorf-West und Hiltrup-Ost aufgrund der dortigen Bautätigkeit noch für alle jüngeren Altersgruppen bis neun Jahre Zuwächse zeigen, sinkt in Rumphorst und Sprakel der Anteil dieser Altersgruppen an der Bevölkerung mit am stärksten.

Stadtteil Hafen verdoppelt Bevölkerungszahl

Der Stadtteil Hafen wird seine Bevölkerung bis 2033 mehr als verdoppeln (plus 115,5 Prozent). Auch Gremmendorf-West gewinnt im Vergleich zu 2022 fast doppelt so viele Einwohnerinnen und Einwohner hinzu (plus 95,6 Prozent). Das starke Wachstum ist vor allem auf die großen Bautätigkeiten in diesen Stadtteilen zurückzuführen. Die größten Rückgänge in der Bevölkerung weist die Prognose hingegen für die Stadtteile Mauritz-Mitte (minus 8,2 Prozent) und Kreuz (minus 6,1 Prozent) aus.

Gleichzeitig betonen die Statistikerinnen und Statistiker der Stadt, dass die Prognose keine hundertprozentige Vorhersage darstelle. „Gerade die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass unvorhersehbare Ereignisse wie die Corona-Pandemie oder der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine zu Veränderungen in der Bevölkerungszahl und -struktur führen können, die vorher nicht absehbar waren“, erklärt Dr. Grit Müller, Leiterin der Abteilung „Stadt- und Regionalentwicklung, Statistik“. „Vielmehr zeigt eine Prognose einen Trend beziehungsweise eine Entwicklungstendenz auf.“

Die Ergebnisse der Prognose werden zurzeit in den politischen Gremien behandelt. Die Vorlage mit detaillierteren Ergebnissen und ergänzende Materialien sind online unter www.stadt-muenster.de/statistik-stadtforschung/bevoelkerungsprognosen einsehbar.

Grafik: Laut der „Kleinräumigen Bevölkerungsprognose“ wird Münster bis 2033 mehr Einwohnerinnen und Einwohner haben als zum Vergleichszeitpunkt am 31.12.2022, insbesondere in der Altersgruppe der 65- bis 79-Jährigen. Grafik: Stadt Münster.

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