Münster gilt europaweit als Top-Standort in der Dioxinanalytik

Münster, 9.8.2007. Lebensmittelskandale, bei denen Dioxin mit im Spiel ist, sorgen bei Verbrauchern regelmäßig für Verunsicherung. Münster Analytical Solutions GmbH (mas) mit Sitz im Technologiehof hat sich auf die Aufspürung dieser hochgiftigen und Krebs erregenden Stoffe, die über die Umwelt in Nahrungsmittel wie Eier und Schweinefleisch gelangen, spezialisiert und Münster so europaweit eine Spitzenstellung in der Umweltanalytik eingebracht. Auch weitere Unternehmen aus diesem Bereich expandieren derzeit in der Westfalenstadt und schaffen neue Arbeitsplätze.

Referenz-Labor Europa in Münster: Münster Analytical Solutions GmbH

Bei vielen Industriekonzernen gilt die Münster Analytical Solutions GmbH, die sich vor zwei Jahren mit Unterstützung der Technologieförderung und der Wirtschaftsförderung Münster gegründet hat, bereits als „Referenz-Labor Europa“. „Durch die gezielte Ansiedlung von mas und anderen Firmen aus dem Analytikbereich entwickeln wir den Technologiehof und dadurch auch Münster zum Aushängeschild auf dem Gebiet der Dioxin- und Umweltanalytik“, erklärt Dr. Stephan Hüwel, Geschäftsführer der Technologieförderung Münster GmbH.

Dioxinbefunde in Backwaren und Zusatzstoffen wie Verdickungsmitteln

Auch bei den gegenwärtigen Dioxinbefunden in Backwaren und Zusatzstoffen wie Verdickungsmitteln ist das Know-how der zehn mas-Experten gefragt. „Gerade hierbei konnten wir unsere Stärken ausspielen und helfen, mit hochqualitativen Analysen im Expresstempo binnen weniger Tage den Quellen der Kontamination auf die Spur zu kommen – und das bereits bei minimal kleinen Rückständen“, unterstreicht mas-Geschäftsführer Dr. Peter Luthardt. In einer Vielzahl von Stoffen, Produkten und in Abgasen können die mas-Spezialisten Dioxin bereits im Femtogramm-Bereich (ein billionstel Milligramm) aufspüren.

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Unternehmen aus dem Umweltanalytik-Sektor im Technologiehof

Neben mas haben sich weitere Unternehmen aus dem Umweltanalytik-Sektor im Technologiehof niedergelassen. Das Leistungsspektrum reicht von der Analyse von Schadstoffen in der Luft, im Boden und im Wasser über Lebensmittelanalytik und biologischen Abluftreinigung bis hin zur Sachverständigenarbeit. Dabei können alle bekannten Gefahrstoffe entdeckt werden. „Die insgesamt sechs Firmen haben sich auf unterschiedliche Nischen konzentriert und ergänzen sich in idealer Weise“, betont Hüwel, der den Analytikbereich im Technologiehof weiter ausbauen und die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Behörden und anderen Institutionen sowie der Industrie vorantreiben will.

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