Münster-Bild in Deutschland: Fahrräder, Studenten, Altstadt und viel Lebensqualität

Zuletzt aktualisiert 15. Januar 2016 (zuerst 17. September 2009).

Münster. Münster ist die Fahrrad- und Studentenstadt. Das ist das Bild, das die meisten Menschen von Münster haben – und zwar nicht nur in der Stadt selbst, sondern in ganz Deutschland. Die Stadt hatte mit finanzieller Unterstützung der WIN Wirtschaftsinitiative Münster und der „Initiative starke Innenstadt (ISI)“ eine bundesweite repräsentative Imageumfrage durchführen lassen. Die Ergebnisse sind erfreulich: Die allermeisten Menschen in Deutschland haben ein Bild zu Münster, und die Stadt kann mit deutlichen Stärken punkten.

„Die Ergebnisse liefern eine gute Standortbestimmung und bieten für unsere Stadt viele Perspektiven. Wir haben wichtige Hinweise für unsere weitere Arbeit in der Stadtentwicklung und im Stadtmarketing gewonnen“, sagt Stadtdirektor Hartwig Schultheiß.

Münster – bekannt und beliebt

Bundesweit hat Münster einen Bekanntheitsgrad von 84,9 Prozent. In NRW kennen sogar 93,2 Prozent aller Befragten Münster. Als spontane Assoziationen wurden vor allem die Fahrräder, der Dom bzw. der Domplatz, die Universität und die Studierenden sowie die historische Altstadt genannt. Auch der Allwetterzoo und die Münster-Krimis sorgen für Bekanntheit.

Zahlreiche Stärken werden Münster deutschlandweit zugeschrieben, hat die Umfrage ergeben: Neben der anerkannten Fahrradfreundlichkeit attestieren die Deutschen Münster einen Bonus als Studenten-, Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturstadt. „Bezogen auf Nordrhein-Westfalen fällt dieser Eindruck noch positiver aus – vermutlich weil die Befragten hier ein klareres Bild von Münster haben“, ergänzt Projektleiter Dr. Thomas Hauff vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung. Übrigens fällt das Gesamturteil für Münster deutlich besser aus als das für die ebenfalls abgefragten Städte Dortmund, Osnabrück und Bielefeld.

Zukunftsauftrag: Profil schärfen

Umweltbewusst, tolerant und weltoffen sollte Münster sich zukünftig ruhig noch stärker profilieren, wünschen sich die Befragten. Auf das Qualitätsmerkmal „traditionsverbunden“ legen sie dagegen weniger Wert. „Diese Außensicht deckt sich weitgehend mit dem Selbstbild und den Wünschen der Münsteraner“, betont Professor Heribert Meffert, Vorsitzender des Beirats Münster Marketing. „Überraschend ist allerdings, dass Münster trotz der zahlreichen umweltrelevanten Auszeichnungen und Titelgewinne nicht noch stärker als umweltbewusste Stadt wahrgenommen wird.“

Gute Noten für die Lebensbedingungen

Die Lebensbedingungen in Münster bekommen durchweg sehr gute Noten: Bildungseinrichtungen, medizinische Versorgung, Grün in der Stadt und die Nähe zur Natur stechen besonders hervor. Die beruflichen Perspektiven, das Wohnungsangebot und die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes erreichen immer noch gute Bewertungen. „Im zunehmenden Wettbewerb um Studierende, Fachkräfte und Einwohner werden wir dennoch zusehen, dass wir diese Stärken weiter ausbauen und deutlich kommunizieren“, unterstreicht Stadtdirektor Hartwig Schultheiß. Bernadette Spinnen, Leiterin von Münster Marketing, kann dem nur beipflichten: „Außerhalb von NRW wird das Münster-Bild zunehmend unklar. Mit der Kongressinitiative, der Konzertierten Aktion Wissenschaftsstadt und unseren touristischen und kulturellen Angeboten sehen wir uns auf einem guten Weg, um für Münsters Qualitäten zu werben. Unsere Besucher sollen zu Imagebotschaftern werden.“

Die Ergebnisse der Imageumfrage werden demnächst als Broschüre veröffentlicht. Aktuell kann man sich die Daten unter www.muenster.de/stadt/stadtplanung aus dem Stadtnetz herunterladen. Fragen zur Studie beantwortet Dr. Thomas Hauff vom Planungsamt unter Tel. 4 92-61 35.

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