Münster bekommt ICE-Ersatz, Wolbeck einen Flughafen

Münster-Wolbeck. Einige Beschlüsse dieser Regionalkonferenz vom 12.02.2007 werden die politische Agenda nicht nur in Münsters Südosten für Jahre bestimmen.

Verkehrspolitik war der Schwerpunkt: Wolbeck bekommt offenbar einen Flugplatz. Ortskernnahe Standorte sollen im Zuge der letzten Wolbecker Einzelhandels-Diskussion in hinreichender Zahl ausgemacht worden sein. Man will jedoch frühzeitig intensiv eventuelle Probleme mit dem Verkehr und der Verkehrssicherheit von Kindern erörtern.

Die Schlagkraft der Initiative peripherer Stadtteile zeigt sich auch in der Gremmendorfer Lösung des Bahn-Problems. „Münster ohne ICE – mit Pängelanton tut's nicht weh“. Ratsam ist hier eine marketingtechnische Innovation, hieß es von Seiten eines Experten für Stadtteilmarketing: Damit der Pängelanton auch vom Namen her mit dem ICE mithalten kann, sollte er einen modernen Namen erhalten. „Es kann nicht nur um Schienenführung gehen, auch die Markenführung muss stimmen.“

In ersten Stellungnahmen des Präsidenten, Gustel Schroer, und von Bezirksvorsteher  Markus Lewe war von einem Dementi nichts zu spüren. Auch nicht gegenüber der Vermutung, dass bei "Alibaba Airlines" mit fliegenden Teppichen statt dem Airbus zu rechnen sei.

Völlig unbestätigt ist, dass die Grünen einem Paket zugestimmt haben sollen, wonach der Ausbau des FMO genehmigt werden soll, soweit dort nur noch Übersee-Flüge abgewickelt werden und der Rest des Flugverkehrs nach Wolbeck ausgelagert wird. In Wolbeck streiten Politiker darüber, ob die Brückenhöhe wohl bei jedem Wasserstand ausreiche, um die Alibaba-Flieger darunter hindurch landen zu lassen. Vorerst zurückgestellt wurde die Frage, ob man im Interesse Münsters versuchen soll, einen ICE am Flughafen Wolbeck halten zu lassen.

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Neue Rahmenbedingungen gibt es womöglich für die Gartenbauschule: Der Tiergarten muss womöglich insgesamt umgestaltet werden, damit er wieder die Funktion aus fürstbischöflichen Zeiten übernehmen kann. Nämlich, größere Tiere auf seinem Terrain zu halten. Bei der Fahrt der Delegierten der Regionalkonferenz war bekannt geworden, dass es Eisbären in ihrer Heimat zu warm wird. Ungebremst kann dieser Trend ernsthafte Folgen für die Wolbecker Ziegen haben: Ein Spruch auf dem Eisbären-Wagen lautete „Wir sind so mager, wo ist das Hippenlager“. Damit drängt eine ausbruchssichere Umfassung des Tiergartens auf die Tagesordnung.

Zur Regionalkonferenz, besser bekannt als "ZiBoMo", waren unter anderem Delegierte aus Rinkerode, Hiltrup, Gremmendorf, Angelmodde, Albersloh und Wolbeck angereist. Im Interesse der Ziegen-Population wurde sie Ziegenbocksmontag genannt. Die Marke "ZiBoMo" soll nicht dem ICE-Ersatz verfügbar gemacht werden.

Um der Sicherheitsprobleme Herr zu werden, waren Security-Kräfte der Realschule Wolbeck und eine Gruppe James-Blond-Klone erschienen. Auf deren Wagen wurde allerdings zumindest ein Meisje gesichtet.

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Über Andreas Hasenkamp 6438 Artikel
Journalist, Online-Redakteur und Event-Fotograf in Münster.

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