Mit FDP gegen WLE-Reaktivierung: Bürgerinitiative übergibt Unterschriften

Zur Übergabe der Unterschriften kamen viele Mitglieder der Bürgerinitiative und der FDP aus Münster-Südost zusammen. Foto: A. Hasenkamp.

Münster-Wolbeck. Einen Karton voller Unterschriften übergaben am Freitag Mitglieder der Bürgerinitiative gegen die Reaktivierung der WLE an Vertreter der FDP.
Zu sechst waren die Unterschriftensammler im Februar und März in einem Zeitraum von etwa sechs Wochen in Gremmendorf, Angelmodde und Wolbeck unterwegs gewesen.
„Es macht keinen Sinn“, so beginnt die Begründung der Sammlung, „zwei Buslinien komplett einzustellen und eine weitere stark zu reduzieren, nur um einer neu einzurichtenden Bahnverbindung ausreichend Fahrgäste zuzuführen.“ „Ich musste wenig überzeugen“, sagte Olaf Schramm zur Resonanz.
Willi Schriek, Fraktionsvorsitzender der FDP in der Bezirksvertretung, nahm den Karton mit den Unterschriften entgegen, auf dem steht: „3.500 Unterschriften gegen die Reaktivierung. Für Bus und Rad – Gegen die Bahn“. Die FDP wolle versuchen, das Ergebnis in den Entscheidungsprozess einfließen zu lassen, erklärte Schriek am Gleis, nahe dem Europawahlkamp-Stand der Partei. Dabei war auch ein FDP-Kandidat für das Europäische Parlament, Paavo Czwikla, und Michael Eßer, Vorsitzender der Initiative. „3500 Unterschriften“, so Eßer, „– das sind nicht alles Anwohner“. Die FDP nahmen Stellung in einem Papier: fdp-münster-südost-201905-WLE-Reaktivierung-Pressegespräch-Info.

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