Meist sehr nett, mal unfreundlich Jugendfeuerwehr sammelt auch Erfahrungen bei der Tannenbaum-Aktion 2018

Ein Trecker-Anhänger mit Beute für das Osterfeuer: Am Samstag zog die Jugendfeuerwehr durch Angelmodde. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Münster-Angelmodde. Im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Angelmodde brutzeln am Samstagmittag Pommes und Schnitzel – bald sollen hungrige Mägen gefüllt werden mit Kraft für die zweite Rundes des Tannenbaumsammelns. Von den derzeit 16 Jugendlichen der Jugendfeuerwehr beteiligten sich 13, so Florian Reinker. Sie sprechen die Leute an, schaffen die von Schmuck befreiten Bäume zu Sammelstellen. Dort holen die 18 älteren Feuerwehrleute sie ab und bringen sie zur Lagerstelle für das Osterfeuer. Morgens um 8.30 Uhr war das Treffen.
So brutzeln die Jugendwarte Christian Markfort, Bernd und Markus Aland, oben sorgt Benedict Wöhlermann für die Soßen. Er und Florian Reinker orchestrieren die Sammelaktion der Jugendfeuerwehr in Münsters Südosten. Die Jungen und Mädchen kommen aus Wolbeck, Angelmodde, Werse-Laer und Gremmendorf. Gremmendorf könne man mit den verfügbaren Kräften leider nicht abdecken, so Reinker: „In Gremmendorf sammelt keiner“.
Zwischen 50 und über 200 Zentimeter groß sind die Tannenbäume, haben Florian Hanses und Florian Dietz festgestellt. Unterschiedlich seien auch die Reaktionen der Leute. Manche fühlten sich gestört und seien unfreundlich; die meisten aber positiv. Und sie spendeten gern, wenn sie vom Zweck der Aktion erführen. Sogar dann, wenn sie gar keinen Tannenbaum mitzugeben haben. Zugutekommen werden die Spenden der Ausrüstung für das Zeltlager der Jugendfeuerwehr, Zelten und Kühlboxen.
Für Dietz ist es die letzte Sammelaktion in dieser Funktion. Im Sommer steht für den Siebzehnjährigen die Grundausbildung an, dann tritt er in die aktive Wehr ein.

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Journalist, Online-Redakteur und Event-Fotograf in Münster.

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