Mehdorn-Rücktritt: sollte SPD-Bundesverkehrsminister Tiefensee

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Düsseldorf. "Der normale Bahnkunde tritt zurück, wenn der Zug einfährt. Herr Mehdorn tritt zurück, wenn der Zug abgefahren ist." Mit diesen Worten kommentiert der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Bernd Schulte den Rückzug des Chefs der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn.

Verkehrsexperte Schulte erinnert daran, dass Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren bei den Bahninvestitionen vergleichweise schlecht weggekommen sei. Dabei stehe gerade NRW als europäischer Bahnknotenpunkt vor gewaltigen Herausforderungen, sowohl im Güterverkehr als auch im Personenverkehr, so der CDU-Verkehrsexperte und nannte die Betuwe-Linie, den Eisernen Rhein oder den RRX. Einen Wunsch lässt Mehdorns Rücktritt bei Schulte dennoch offen: "Das Glück wäre vollkommen", sagt der CDU-Politiker, "wenn SPD-Bundesverkehrsminister Tiefensee jetzt auch noch seinen Hut nehmen würde."