Matthias Haudel entpflichtet – und weiter dabei in der Ökumene

Matthias Haudel entpflichtet – und weiter dabei in der Ökumene

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Zuletzt aktualisiert 22. Juni 2021 (zuerst 20. Juni 2021).

Münster (agh). Aus dem offiziellen kirchlichen Dienst ist Professor Dr. Matthias Haudel nun ausgeschieden, in anderem wirkt er weiter: der Evangelischen Kirche in Deutschland, der EKD von Westfalen und der Evangelischen Fakultät. Und zwar ökumenisch. Das zu zeigen war auch ein Ziel des Entpflichtungs-Gottesdienstes am Sonntag in der Evangelischen Universitätskirche.

Das ökumenische Wort gelang, das ökumenisch Bild nicht ganz. Denn drei Personen waren verhindert:  vor orthodoxer Seite Erzpriester Peter Sonntag aus Düsseldorf und Erzpriester Miron, Vorsitzender der Bundes ACK, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, mit dem Haudel auf Kirchenebene intensiv gearbeitet hat, 15 Jahre als Ökumene-Beauftragter der EKD in Westfalen, sodann Haudels Gegenüber im Wissenschaftlichen an der Universität Münster, die Kollegin der Münsteraner Katholischen Fakultät Prof. Dr. Dorothea Sattler. Das dreitägige Pfingstfest der Orthodoxen und ein kurzfristiger privater Grund vereiteln das Treffen. Aber Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller konnte die Voten der Orthodoxen sprechen. Ursprünglich hatte auch der koptische Bischof für Deutschland, Damian, kommen sollen. Gekommen waren „etliche der ökumenischen Weggefährten“, so Haudel:  Pfarrer Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchton-Akademie in Köln, Pfarrer Dr. Hans-Georg Link, ehemals Ökumenischer Rat der Kirchen, Prof. Dr. Traugott Roser, Universitätsprediger, Möller, der die Entpflichtung vornahm, Ökumenereferent der EKD von Westfalen, Burkhard Neumann, Direktor des Johann-Adam-Möhler-Instituts des Erzbistums Paderborn sowie Pfarrer i.R. Michael Heß.

Haudel freute sich auch, einige seiner Studierenden zu sehen – viele seiner Drittsemester habe er leider noch nicht gesehen.

In seiner Predigt betonte Matthias Haudel den Appell: „Wer Ohren hat zu hören, der höre.“ Nämlich auf das Wort Gottes; die Nächstenliebe führe dann zur Tat. Das Wort Gottes werde „seinen Weg finden“, „ob sichtbar oder unsichtbar“. Da wenige am Gottesdienst teilnehmen konnten, wird er im Youtube-Kanal der Universitätskirche zu sehen sein.

Nach einem Gottesdienst ohne Gesang aber mit Orgel traf man sich zum Gespräch mit Matthias Haudel in der Aula der Evangelischen Studierendengemeinde.

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