Mathilde-Anneke-Schule: OB von Münster kündigt Konsequenzen an

Teilen heißt kümmern!

Zuletzt aktualisiert 14. Juni 2021 (zuerst 10. Juni 2021).

Münster (SMS.) Oberbürgermeister Markus Lewe wird auf die neuerlichen Verzögerungen beim Bau der Mathilde-Anneke-Schule reagieren. „Der von mir beim Amt für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision in Auftrag gegebene Prüfbericht hat ergeben, dass es neben Problemen bei externen Dienstleistern auch Versäumnisse innerhalb der Stadtverwaltung gab. Diese Versäumnisse werden Konsequenzen haben.“

Zu den wesentlichen Versäumnissen innerhalb der Stadtverwaltung gehörte auch ein unzureichender Informationsfluss zwischen dem zuständigen Dezernat und anderen Teilen der Stadtverwaltung. „Das hat neben anderen Komplikationen auch dazu geführt, dass die Öffentlichkeit teilweise zu spät, unvollständig und punktuell nicht präzise genug informiert werden konnte“, so Lewe. Unter anderem sei, anders als kommuniziert, nicht nur die Rohstoffknappheit im Allgemeinen, sondern neben den internen Versäumnissen auch ein spezieller Verarbeitungsengpass bei dem Subunternehmer eines beauftragten Dienstleisters mitverantwortlich für die Verzögerungen. Lewe: „Ich werde sehr genau darauf achten, dass wir neben den notwendigen Korrekturen in anderen Teilen der Stadtverwaltung auch die Glaubwürdigkeit der städtischen Kommunikation nicht weiter dadurch gefährden, dass bei den dafür Verantwortlichen falsche oder unvollständige Informationen vorliegen.“

Weitere Mängel benennen Berichte in den Westfälischen Nachrichten vom 11.6.2021.