Magie und Akrobatik im Hiltruper Weihnachtscircus zum 30. Kinder- und Jugendcircus begeht Jubiläum 2016 mit vielen Glanzstücken

Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Münster-Hiltrup (agh). So manches Einzigartige hat der Hiltruper Weihnachtscircus in die Halle der Marienschule geholt, diesmal eine Fuß-Jonglage mit fünf Bällen. Ein Ball ist für sich bereits die schwierigste Requisite in der Fuß-Jonglage – Laura von Bongard ist weltweit die einzige, die das zeigt. Am Mittwoch in Hiltrup, bei der ersten von acht Vorstellungen, die bis zum 30. Dezember zweimal täglich laufen.
Vorweg konnte sich der Zirkusdirektor Thomas Egbers 2016 darüber freuen, dass die Karten der Premiere bereits im Vorverkauf komplett weggegangen waren.
Durch das Programm führte ein charmanter, gelegentlich mit Eheringen zaubernder Magier, der bald Fahrt aufnahm, das Publikum einbezog und auch Witz zeigte: Luke Dimon. Den Trick mit dem Wasserglas erklärte er zum Nachmachen – der mit den Eheringen bleibt sein Geheimnis.

Die Alfredos boten zunächst zu poppiger Musik Gruppenakrobatik, bauten Menschen-Pyramiden, später beeindruckten sie am Ring-Trapez, mit Feuerwirbeln oder ihren kleinen Clowns sowie einer zauberhaften Luftakrobatik an seidenen Tüchern, die bis zu vier Akrobatinnen hoch in der Luft hielten.
Wie so eine Kunst möglich ist, diese Frage hinterließen nicht nur die Zauberer. Anna Shalamova aus Russland erstaunte und bezauberte an einem bis unzählbaren Hula-Hoop-Reifen mit spielerischer Eleganz und Körperbeherrschung. Anastasia Mazur aus der Ukraine tritt auch beim Festival Mondial du Cirque de Demain in Paris auf – jetzt in Hiltrup.
Zweimal erstaunten Damen des chinesischen National-Circus – unglaublich, worauf sich bei ihrer kleinen Pyramide die oberste Akrobatin stützt. Zum Finale erinnerte ein Feuerwerk an den 30. Geburtstag des Hiltruper Jugend- und Kindercircus‘.
Geschickt setzen die Beleuchter Akzente, poppig-druckvolle Musik wechselt sich ab mit dezenter Untermalung. Für Familie Fischer aus Roxel ist der Besuch „ein großartiges Weihnachts-Ritual“, sagt die Mutter in der Pause. Der vierjährige David hatte besonderen Gefallen gefunden an der Teller-Nummer, der Vater am Miteinander von Kindern, Jugendlichen und Profis.
Zum zweiten Mal war die fünfjährige Pauline Schiereck dabei. Sie fand am tollsten die Kunst der Alfredos am Ringtrapez, Lea die Fackeln und Maik die Chinesinnen.

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Journalist, Online-Redakteur und Event-Fotograf in Münster.

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