Lieferketten-Gesetz: Unternehmen in die Pflicht nehmen

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OB Lewe unterzeichnet für Münster Resolution zum Lieferkettengesetz für fairen Welthandel und Menschenrechte

Münster (SMS) „Von einem wirksamen Gesetz profitieren auch die Kommunen. Das Angebot von Waren, das sozial- und umweltgerecht hergestellt wird, würde spürbar steigen“, sagt Oberbürgermeister Markus Lewe. Er ist einer der Erstunterzeichner der Resolution „Kommunen für ein starkes Lieferkettengesetz in Deutschland“.

Resolution „Kommunen für ein starkes Lieferkettengesetz in Deutschland“

34 Städte und Gemeinden fordern darin gesetzlich festgezurrte Haftungsregelungen sowie effektive staatliche Mechanismen zur Durchsetzung von Vorgaben, die Unternehmen dazu verpflichten, Menschenrechte zu achten und Umweltzerstörung zu vermeiden. Ein klares Signal, den Welthandel fairer zu gestalten und Umwelt- und Menschenrechte zu schützen.  

Wettbewerb „Hauptstadt des fairen Handels“

Die Idee entstand während eines kommunalen Austauschtreffens im Rahmen des Wettbewerbs „Hauptstadt des fairen Handels“ im November 2020, an dem Münster, Vizehauptstadt 2019, teilgenommen hat. Stadt und Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Münster setzen sich seit 2011 für eine gerechtere Weltwirtschaft und eine Stärkung des fairen Handels in der Stadt ein. Die Resolution ist ein weiterer wichtiger Baustein.  

Ansprechpartnerin für Fairtrade-Stadt Münster

Ansprechpartnerin für die Fairtrade-Stadt Münster ist Susanne Rietkötter im Amt für Bürger- und Ratsservice, Geschäftsstelle Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit (02 51 / 4 92-33 26, rietkoetter@stadt-muenster.de). Infos über die Arbeit der Steuerungsgruppe stehen im Netz unter fairtradetownmuenster.de.