Lichternacht zieht Neugierige in neue Läden und die Randbereiche Wolbeck

Münster-Wolbeck. In der Wolbecker Lichternacht haben die Straßenlaternen viel Konkurrenz: vom vielzackigen Stern an der Münsterstraße bei den Initiatorinnen von Gold + Silber, einem Halbmond im Vorgarten von Elektro Thumann am äußeren Ende der Hiltruper Straße bis zu den Kerzen an der Kreuzung Am Borggarten bei Antiquitäten von Aulock.

Vielfalt von Licht-Stationen zur Lichternacht in Wolbeck 2014

Eine Kerzenreihe weist den Weg zum neuen Zuhause von Reisen Schäfer, das in zweiter Reihe liegt.
Draußen wo der Mond scheint, über einen Kilometer weg vom Ortskern, sind Hermann Thumann und Elisabeth Hamsen zufrieden. „Wir ergänzen uns gut“, meint der Fachmann für Beleuchtung mit Blick auf das Pagodenzelt, unter dem Hamsen das Gros ihres Angebots aus ihrem Hofladen ausgelegt hat. Gerade hat Hamsen ein Ehepaar verabschiedet, das ihren Hofladen nicht kannte, und findet die Kooperation in der Lichternacht „werbewirksam“. Thumann ist positiv: „Es funktioniert“.

Probieren und Leute treffen bei Win und Plätzchen

Auch im Ort zog das Licht Besucher in Scharen in die Geschäfte. Nur einen Mann nicht, der gerade vom Eiscafé kam, ein Eis in der Hand. Damit wollte er nicht zu den selbstgebackenen Plätzchen bei Dammann Küche Komplett. Auch so war dort viel los. Auch ganz spät noch unterhielten sich probierende Besucher bei „Wein am Schloß“ in der Hofstraße, bei Ulli B. Mode und mehr wurde im Schein der Sterne probiert, bei Gold und Silber konnte ein Edelstein-Fachmann beraten.

Licht und leise Klänge in der Kirche St. Nikolaus

Nur Licht, leise Klänge und Weihrauch-Duft gab es zum Entspannen in der Kirche St. Nikolaus.
Am nördlichsten Ende der langen Kette von diesmal 28 Lichternacht-Stationen locken Kerzen in den verwinkelten Laden Antiquitäten von Aulock an der Kreuzung Am Borggarten. Nach einigen Jahren Pause machte Richard Hessler wieder mit bei der Lichternacht. Richtig zufrieden ist er nicht, er möchte das Geschäft in absehbarer Zeit auflösen. Gucken wollten viele, aber ernstes Kaufinteresse sei selten, meint er zwischen Geschirr, Kerzenleuchtern, edlen Christbaum-Tannenzapfen und gediegen-eleganten Möbelstücken. Da steht ein Schrägklappen-Sekretär mit Geheimfächern, hinten ein Birken-Schreibtisch aus Dresden von etwa 1830.

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