Lichternacht Wolbeck wird „mobil“ und glänzt am „Lichtermarkt“

Principalmarkt-Express an der Hiltruper Straße vor dem Heide-Lokal Hunter. Foto: A. Hasenkamp.

Münster-Wolbeck. Weit verstreut und so eng zusammen wie nie bei einer Veranstaltung dieser Größe zeigte sich am Samstag die Wolbecker „Lichternacht“. Die wusste zu einen mit einer neuen Location zu überraschen: Auf dem Platz vor  dem ehemaligen Hotel und Restaurant Thier-Hülsmann stand Stand neben Stand, und drinnen hatte probeweise schon „Onkel Alex“ zwischen dicken Balken geöffnet. „Anfang nächsten Jahres“ soll der Laden öffnen, so Elke Frisch. Noch müsse man u.a. für die Barrierefreiheit sorgen.
Weit liegen die Anlaufstellen auseinander, knapp bis zur Angelbrücke an der Münsterstraße bis an den fast hintersten Zipfel der Hiltruper Straße vor dem Ortsausgang. Aber sie waren sich so nah wie nie zuvor. Dafür sorgten zwei beräderte Mitspieler. Die elektrisch betriebene offene Kutsche des Principalmarkt-Express verkehrte stetig zwischen Dorfkern und Außenstellen. Der Fahrtwind bei gleichzeitig kaum hörbarem Elektroantrieb bescherte ein besonderes Erlebnis, sagten viele. Und er verkürzte den Weg, so man denn einen Platz ergatterte. Nicht mitfahren konnte man beim Wägelchen der Jungkarnevalisten: Die wechselten mit ihrem Zweiachser, handgezogen, zwischen Heide-Lokal, sprich: der Hunter-Filiale an der Ecke Von-Holte-Straße und Hiltruper Straße, und Münsterstraße. Eine-Spirituosen-Batterie fuhr mit, und ein großes weißes Sparschwein: Die Jungkarnevalisten sammelten Spenden für den Aufbau ihres ZiBoMo-Wagens. Das dritte verbindende Glied war der Laser-Strahle am Heide-Lokal: Seine Lichtfinger konnte man teils von der Münsterstraße aus am Himmel tanzen sehen. Ein noch größeres himmlisches Lichter-Meer bot erneut die Kirche St. Nikolaus.
Stärken konnten sich Besucher auf dem Lichtermarkt, aber auch im Heide-Lokal. Dafür sorgten u.a. die ZiBoMo, Walter Plieth und der ÖWK. Süß oder deftig, alles dampfte. Am zweiten ÖWK-Stand, gegenüber, freute sich Angela Haase-Nimzik über das Interesse auch von Kindern am Angebot gespendeter Bücher. Mancher Taschengeld-Euro floss in Lektüre und damit in die Hilfe für Aids-Waisen in Indien. An vielen Stellen hatten sich Gewerbetreibende einen Lichterschmuck einfallen lassen; bei Thier-Hülsmann strahlte der Giebel, am Gebäude nebenan projizierte City-Sound Bewegtes.
In der Engel-Apotheke konnten auch die kleinen Kinder beim Ballon-Künstler Happu Krenz kräftig zupacken, wenn der Schwanz von „Löwe“ oder „Tiger“ langzuziehen war. Das „Wir freuen uns auf Sie!“ auf dem Ständer des Hotel Klostermann an der Münsterstraße nutzten einige zur Besichtigung und einer Rast – außerdem bot sich aus einem Zimmer ein Blick auf den „Lichtermarkt“.
Auf dem Weg dorthin blieb beim „Kleinen Bilderladen“ das Auge hängen an Menschen in Badekleidung am Swimming-Pool – dem sommerlichen Gemälde zum Trotz gab es drinnen die Weihnachts-Baum-Kugel-Edition mit dem alten Gebäude der Gartenbauschule.
Die Energie-Werkstatt Thumann an der Hiltruper Straße beherbergte diesmal einen Anbieter aus dem Dorfkern: „Wein am Schloss“. Heike Thumann war zufrieden mit dem Shuttle-Service der Kutsche. Diesmal seien mehr Besucher gekommen, und sie hätten sich besser verteilt. Diese Ansicht teilten Heidi Schubert-Augustin und Cornelia Ellermann von „Wein am Schloss“.
Stetig gut gefüllt war der Lichtermarkt und zwischendrin „Dammann Küche komplett“ war eher noch voller als sonst. Draußen standen Schilder „Räumungsverkauf“.

 

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