Leserbrief: „Lidl kann Magnet für neue Läden sein“

Zuletzt aktualisiert 9. November 2020.

Verständnis für kritische Fragen äußerte der Vorsitzende des Gewerbevereins in einem Leserbrief, lud aber auch dazu ein, über mögliche positive Auswirkungen für Wolbeck nachzudenken. Der Leserbrief erschien u.a. am 29.07.2006 in den Westfälischen Nachrichten.

„Zum Thema Lidl-Ansiedlung an der Hiltruper Straße:
Dass die Ansiedung des Lidl-Marktes an der Hiltruper Straße nicht nur Befürworter hat, ist nachvollziehbar. Die Verkehrssituation an der Hiltruper Straße ist sicher nicht ganz optimal, und die Frage, ob wir einen weiteren Discounter brauchen, kann gestellt werden.
Da die Betreiber der Edeka-Märkte Fischer und Wiewel nicht grundsätzlich dagegen sind und darin auch Chancen sehen, sollten wir dahingehend weiterdenken, dass die Ansiedlung auch positive Auswirkungen für Wolbeck haben kann.
Immer wieder wird beklagt, dass der Einzelhandel in Wolbeck stirbt. Durch den Neubau des Lidl-Marktes als Magneten im Ortskern, sollten wir die Hoffnung haben, dass sich weitere Geschäfte ansiedeln, die Leben in den Stadtteil bringen.
Die Planungsalternative, einen Lidl an den Ortsrand zu bauen, wollen wir nicht. Auch wenn Lidl Produkte verkauft, die Wolbecker Einzelhändler anbieten, wollen wir doch nicht, dass Wolbecker in andere Orte zu Lidl fahren und sie dort auch ihre weiteren Einkäufe erledigen.
Mit der neuen Umgehungsstraße wird sich auch die Verkehrssituation an der Hiltruper Straße verbessern, und deshalb sollten wir die sich bietende Chance nutzen.

Thomas Lutterbeck, Gewerbeverein Wolbeck“ 

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