Lebensmittelkontrolle: CDU verspricht mehr Schlagkraft für Lebensmittelkontrolle in NRW

"Die schwarz-gelbe Landesregierung und insbesondere Verbraucherschutzminister Eckhard Uhlenberg sind seit zwei Jahren dabei, die Rückstände im Verbraucherschutz aufzuarbeiten, die die rot-grünen Vorgänger-Landesregierungen hinterlassen haben." Mit diesen Worten weist die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Marie-Luise Fasse, die Kritik von SPD und Grünen an der Lebensmittelkontrolle in Nordrhein-Westfalen zurück.

"… bei der Lebensmittelkontrolle auf dem letzten Platz aller Bundesländer"

Die CDU-Verbraucherschutzexpertin verwies darauf, dass im Ranking des Bundesverbandes Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen im Jahr 2004 bei der Lebensmittelkontrolle auf dem letzten Platz aller Bundesländer gelandet war. Fasse: "Das war die katastrophale Abschlussbilanz rot-grüner Verbraucherpolitik." 

Verstärkung des Personals bei Untersuchungsämtern aufgegeben

Den Vorwurf der Untätigkeit an die Landesregierung nennt Fasse lächerlich: "Die frühere Ministerin Höhn sei zehn Jahre lang nicht in der Lage gewesen, das Chaos bei den Untersuchungseinrichtungen zu beseitigen. Höhn habe immer nur "große Töne gespuckt", aber in der praktischen Politik restlos versagt. Eckhard Uhlenberg dagegen habe die Dinge angepackt und bereits großen Erfolg erreicht. So werde das Nebeneinander von kommunalen und staatlichen Untersuchungsämtern aufgegeben.

Allerdings sei die Verstärkung des Personals nicht in wenigen Monaten zu realisieren, aber ein ehrgeiziges Ziel, das sich kein anderes Bundesland gesetzt habe. Fasse: "Insgesamt verschafft die Landesregierung der Lebensmittelkontrolle eine deutlich höhere Schlagkraft, um die Verbraucherinnen und Verbraucher wirksam zu schützen."

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