„Landmusik“: Deutscher Musikrat unterstützt Musik im ländlichen Raum mit neuem Förderprogramm

„Landmusik“: Deutscher Musikrat unterstützt Musik im ländlichen Raum mit neuem Förderprogramm
Festspiele MV © Felix Broede

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Berlin.  Etwa 90 Prozent der Regionen in  Deutschland sind ländlich geprägt, mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in kleineren Städten und Gemeinden. Die Bundesregierung hat daher in ihrem Koalitionsvertrag 2018 das Ziel definiert, „gleichwertige Lebensverhältnisse im urbanen und ländlichen Raum in ganz Deutschland“ zu schaffen.

Deutscher Musikrat unterstützt Musik im ländlichen Raum mit neuem Förderprogramm

Der Deutsche Musikrat hat auf dieser Grundlage ein Förderprogramm zur Stärkung der Musik im ländlichen Raum initiiert. Die Ausschreibung für das Programm wird Anfang April veröffentlicht.

Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Der Deutsche Musikrat hat sich als einer der ersten für die verstärkte Förderung des Musiklebens im ländlichen Raum eingesetzt, ausgehend von der Koalitionsvereinbarung und unterstützt von der kulturpolitischen Sprecherin der CDU/CSU, Elisabeth Motschmann. Gerade im ländlichen Raum spielt die Kultur im Alltag der Menschen und für das gemeinschaftliche Zusammenleben eine zentrale Rolle, doch die kulturelle Infrastruktur ist oft porös. Daher wird das neue Programm ‚Landmusik‘ kulturelle Initiativen vor Ort unterstützen und wird dazu beitragen, das vielfältige Musikleben auf dem Land zu bewahren. Dies ist eine umso dringlichere Aufgabe in Zeiten, in denen sowohl das professionelle Kulturleben als auch das Amateurmusizieren durch die Corona-Maßnahmen in hohem Maße gefährdet sind. Der Deutsche Musikrat dankt Prof. Monika Grütters für ihr Engagement für das Programm ‚Landmusik‘“.

Die Mittel für das Programm „Landmusik“ stammen aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung, mit dem das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Zukunftsfähigkeit ländlicher Regionen stärken will, und werden über die Beauftragte für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, dem Deutschen Musikrat zur Verfügung gestellt. Berlin, 29. März 2021