„KulturVorOrt Wolbeck“: Name für Förderkreis-Nachfolger gefunden

Münster-Wolbeck (agh). Im zweiten Anlauf fand der Förderkreis Drostenhof zu Münster-Wolbeck einen neuen Namen für den Verein: Er soll „KulturVorOrt Wolbeck“ heißen. Dafür gab es 14 von 16 Stimmen, zwei waren dagegen.

Es war der zweite Anlauf zur Namensfindung. In sehr lebendiger Diskussion hatte sich zuvor bei der regulären Mitgliederversammlung Mitte Februar keine Dreiviertel-Mehrheit finden lassen (die WN berichteten am 17.2.). Am Freitagabend fand sie sich schließlich im Pfarrsaal von St. Nikolaus. Wieder beteiligten sich viele am Für und Wider, erneut appellierte der Vorsitzende Raymund Droste zu Senden, sich zusammenzunehmen.  Dann fiel der Vorschlag „Kultur in Münster-Wolbeck“ von Hein Hoebink mit 2 zu 14 Stimmen durch. Es blieben Varianten mit „VorOrt“: KulturVorOrt Münster-Wolbeck und KulturVorOrt Wolbeck. „Münster“ muss nicht drin sein – diese Variante fiel einhellig durch. Würde nun der dritte und letzte Vorschlag die nötigen 12 von 16 Stimmen bekommen? Ja, er bekam zwei Stimmen mehr als nötig. Die Erleichterung war vielen anzusehen.

„VorOrt“: nicht nur ein Wortspiel

Das „VorOrt“ ist nicht nur ein Wortspiel zum Kultur „vor Ort“ in diesem „Vorort“ Münsters. Das wurde in vielen Redebeiträgen deutlich: Es spiegelt zum auch den von vielen  geschätzten Vorteil, für Konzerte und anderes nicht immer Münster fahren zu müssen. Geschätzt wird auch, dass man hier vor und nach dem Event und in der Pause immer Bekannte treffen kann.

Schon gezeigt wurde ein erster Entwurf, wie der neue Name sich mit dem neuen Logo und Slogan für Wolbeck verbinden soll: „Münster Wolbeck Historisch lebendig“. Die Gestaltung will der Verein aber in Ruhe angehen.
Außerdem beschloss die Versammlung eine Satzungsänderung. Sie macht es möglich, den „Raumwart“ am Veranstaltungsort Christuskirche für seine organisatorischen Aufgaben, auch mit den Sitzgelegenheiten, zu entlohnen. Der Vorstand, so verdeutlicht eine weitere Änderung, wird „ehrenamtlich und unentgeltlich“ arbeiten. Sehr erfreut nahm die Versammlung die Bereitschaft von Karl-Heinz Kleintje zur Kenntnis, doch noch weiter als Kassenwart zu dienen. Die Zustimmung war einhellig. Möglich machte dies Hans Rath, der als Helfer hinzugestoßen ist. So kann Kleintje sich auf die Kasse konzentrieren.
Der Name des Vereins sei zweitrangig, so der Vorsitzende, wichtig seien „gute Veranstaltungen und dass die Leute kommen“.  Etwa zum nächsten Konzert am  Freitag, den 17. Mai 2013 um 20 Uhr: „Pastorale Fantasien, lyrische Momente“ bietet Werke mit Horn, Violine, Bratsche und Klavier von Bach, Beethoven und Brahms, gespielt von Musikern aus Korea, Japan und China.

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