KulturVorOrt Wolbeck mit neuem Schatzmeister und neuen Helfern Piano-Klänge und Buffet bereichern Mitgliederversammlung

Vielseitiger Schatzmeister: Karlheinz Kleintje überreicht Tina Teubner und Ben Süverkrüp einen blumigen Dank. Foto: A. Hasenkamp

Münster-Wolbeck. Mit Flügelklang und Buffet fand der Verein KulturVorOrt Wolbeck am Donnerstag einen teils neuen Vorstand.

Zur Wahl als neuer Schatzmeister trat Peter van Bevern an, ein gebürtiger Münsteraner, in Wolbeck ansässig seit 26 Jahren. Er wurde einstimmig gewählt. Einstimmig wiedergewählt wurden Heidemarie Markenbeck als Vorsitzende, Rolf Müller als Stellvertreter und Hans Rath als Schriftführer. Der Verein schrieb 2018 “schwarze Zahlen“ und konnte eine Rücklage bilden. Die könnte er zum Beispiel brauchen für eine verbesserte Beleuchtung, sagte Müller gegenüber den WN. Als Kassenprüfer erstatteten Gisa Pauly und Henning Westphély Bericht; der Vorstand wurde von knapp 40 anwesenden Mitglieder entlastet.

Die am besten besuchten Veranstaltungen waren laut Markenbeck die der Kabarettistin Tina Teubner und „Ladys First“. Insgesamt kamen 663 Gäste. Beim Konzert mit dem Kölner Kammerorchester mit 330 Besuchern in der Kirche Sankt Nikolaus, veranstaltet von der GWK, hatte der Verein die Verbindung und die Betreuung vor Ort übernommen. KulturVorOrt Wolbeck zählt 152 Mitglieder. Der Vorstand konnte vier neue Helfer gewinnen für das Auf- und Abbauen bei Konzerten. Das sei „sehr erfreulich“, so Markenbeck. Zwei der Helfer sind neue Mitglieder.

Der langjährige Schatzmeister Karlheinz Kleintje hatte sein Amt zur Verfügung gestellt. Markenbeck und Müller dankten Kleintje für die acht Jahre als Schatzmeister.

Rolf Müller (l.) und der vielseitige Schatzmeister Karlheinz Kleintje beim Konzert „Ladies first“ im Dezember 2018. Foto: A. Hasenkamp.

Kleintje hatte parallel zu Müller („wir sind ja die ältesten“) die Tätigkeit im Verein aufgenommen, der sich damals in einem Umbruch befand. Ein neuer Ort für Konzerte musste gefunden werden, macht Drehen der Drostenhof nicht mehr zur Verfügung stand. Auch die Führungsspitze musste erneuert werden. Gesucht wurde unter anderem im Classical Service Center, in der Gartenbauschule und in der damaligen Galerie Rudi Fred Linke. Es war dann die Pfarrerin der evangelischen Gemeinde, Helga Wemhöner, die die Tür zur Christuskirche öffnete: „Sie hieß uns herzlich willkommen“. Bei all dem war Kleintje nicht nur als Schatzmeister mitten drin: er kümmerte sich, so Müller, um die technische Abwicklung aller Konzerte; er war immer dabei bei den Vorstellungen; er kümmerte sich um die Betreuung der Künstler – dafür gab es viel Lob von diesen.

Der Vorstand hatte die Jahreshauptversammlung angereichert mit Flügelspiel von Dr. Franziska Esser – Schubert und Chopin – und einem Buffet, dessen Bestandteile Mitglieder beigesteuert hatten.

Aus dem kommenden Programm hob Markenbeck hervor das Ereignis „Trompetenbaum und Geigenfeige“: Es findet im Hof des Drostenhofes statt, am 4. August. Organisiert wird es von KulturVorOrt, dem Heimatverein Wolbeck, dem Bürgerforum Wolbeck, den Gartenbauverein und dem Gewerbeverein Wolbeck. Ende Februar gibt es ein erstes Treffen, um zu sehen, „wer was leisten kann“. Man wolle „vereint etwas auf die Beine stellen“.

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