Konzert in St. Marien, Hiltrup: „Jauchzet Gott in allen Landen“

Zuletzt aktualisiert 15. März 2020 (zuerst 12. Februar 2017).

Münster-Hiltrup (agh). Zu einem geistlichen Konzert hatte die Gemeinde Sankt Clemens Hiltrup-Amelsbüren diesmal in die Kirche St. Marien eingeladen – und die war sehr gut besucht an diesem Sonntagnachmittag.

„Jauchzet Gott in allen Landen“, so das einem Psalm entlehnte Motto des Konzerts. Entsprechend bestand das Programm aus Solo-Arien, Kantaten und Chor-Stücken von Johann Sebastian Bach, Händel, Mendelssohn, der die Aufführung der Werke beider förderte, und Tommaso Albinoni, Zeitgenosse Bachs, dazu Bertold Hummel, ein moderner Komponist, geboren 1925.

Die Sänger gehören zum Ensemble „Cantus Firmus“, bestehend aus Schülern Ulrike Meyer-Krahmers und von ihr geleitet. Sie hatte die Initiative zu diesem Konzert ergriffen. Hinzu trat das Streicher-Ensemble „Con moto“, bestehend aus. Als Trompeter kam Thomas Stählker hinzu; Henk Plas spielte die Orgel und die Truhen-Orgel. Dass eine solche in St. Marien bereitsteht, hatte Plas‘ Entscheidung für diesen Ort beeinflusst, auch, dass die Akustik der Text-Verständlichkeit entgegenkommt.

Den wohl schwierigsten Part unter allen anspruchsvollen Stücken hatte Anne Dortschy: Der Sopranistin gelang ein eindrucksvolles „Jauchzet Gott in allen Landen“. Weiter sangen Constanze Penz und Susanne Schmitz (Sopran), Birte Ahrens und Ulrike Meyer-Krahmer (Alt), Konstantin Voßhoff, Leo Wichmann, Felix Stöppler und Henk Plas (Tenor) sowie Andreas Schneider und Eberhard Diekmann (Bass).

Der Applaus des aufmerksamen Publikums für ein inhaltlich durchdachtes und gut besetztes Konzert fiel verdient lebhaft aus; die Musiker dankten es mit Zugaben. Das Konzert sei „toll angenommen worden“, so Plas. Es gab „viele junge Gesichter – das lässt mich jauchzen.“

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Das Konzert-Wesen möchte Plas verstärkt verteilen auf die verschiedenen Orte der Gemeinde. Das nächste Konzert, der Passion gewidmet, findet statt am 5. März 2017 um 17 Uhr: in Alt-St. Clemens.

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