Klingendes Wiedersehen: Gemeinde St. Bernhard feiert klangreichen Auftritt mit Kornelia Grewe

Münster-Angelmodde. Eng beieinander und mitunter im Wettstreit lagen religiöse Besinnung und überschwängliche Freude an der Musik beim Chorkonzert in St. Bernhard.

Wiedersehen mit Kornelia Grewe

Dazu kam ein Wiedersehen: Aus Werne war am Sonntagabend Kornelia Grewe gekommen, die von 1978 bis 1983 den Kinderchor der Gemeinde St. Bernhard leitete, zudem den Blockflötenkreis und die „Junge Chorgemeinschaft“. Nun leitete sie den Kirchenchor „Maria Frieden“ und den Frauenchor „Maria Pacis“ aus Werne. Die instrumentale Unterstützung für das Konzert mit Werken von Maierhofer, Boccherini, Andrew Lloyd Webber, Abba und Mozart und anderen mehr leistete das Streicherensemble „Kolophon“ aus Münster unter der Leitung von Reinhold Kollenberg.

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Begrenzter Applaus-Verzicht / Musikhalle St. Bernhard?

Um Applaus-Verzicht zwischen den Stücken hatte Pfarrer Klaus Wirth gebeten; er wurde nur zum Teil erhört. So erinnerte er nach dem eröffnenden „Grüß euch Gott“ beider Chöre und dem Potpourri „Light of Freedom“ des Frauenchors noch einmal an den Sinn solcher Pausen: der Seele etwas Entspannung zu gönnen. Was bedingt half.Das Publikum goutierte auch die modernen englischsprachigen Titel. Bei „California Dreaming“ spielte der Chor seine Mehrstimmigkeit aus; dieser Schwung ließ die Applaus-Barriere erneut brechen. Dito „Sana sananina“, ein Begrüßungslied aus Südafrika. „Es ist wunderbar, wenn es Sie so überkommt“, gestand Wirth und fügte zum Verständnis seines Wunsches nach Applaus-Aufschub noch hinzu, er wolle nicht, dass jemand auf den Gedanken komme, aus der Kirche St. Bernhard eine Konzerthalle zu machen.

Mit Flöte und religiösem Gehalt

Dann griff Grewe zur Flöte, um die irischen Weisen „Planxty Irwin“ und „Sheebag and Sheemore“ erklingen zu lassen. Sie dankte für die Gelegenheit, an ihrem alten Wirkungsort musizieren zu dürfen. Dem Zwischenapplaus zum Trotz brachte der Inhalt der Lieder am ersten Fastensonntag viel religiösen Gehalt in den Vordergrund, ob es die Erinnerung an das schnell vorüberfließende Leben oder ein Lobgesang war.

Instrumentalisten von „Kolophon“ 

Und die elf Instrumentalisten von „Kolophon“ setzten solo einen eigenen, bereichernden Ruhepunkt in das vielfältige Konzert. Einen weiteren Beitrag zur Vielfalt der Klangeindrücke leistete „Jerusalem“. Hier gesellten sich Grewe und Helmut Wissmann als Solisten zum Chor.

Applaus-Reservoir für Chöre und Instrumentalisten 

Am Schluss zeigte sich: Das Applaus-Reservoir für Chöre und Instrumentalisten war in der sehr gut gefüllten Kirche noch lange nicht erschöpft. Und viele nutzten die Gelegenheit, mit Grewe über alte Sanges-Zeiten mit ihnen und ihren Kindern zu sprechen.

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