Klimaschutz Münster Energiespar-Wette

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Münster. Acht Prozent Energie einsparen in einem halben Jahr. Die Stadt Münster hat wie Düsseldorf und Wuppertal ihre Bürger zur Energiesparwette herausgefordert. Nachdem die ersten drei Monate des europäischen Projekts "Stadtwette zum Klimaschutz" um sind, sind die zwanzig münsterschen Haushalte, die sich in drei Energie-Nachbarschaften beteiligt haben, mit Feuereifer bei der Sache. Das bekam Projektleiterin Anja Karner vom städtischen Amt für Grünflächen und Umweltschutz beim Halbzeittreffen zu spüren.

Energie-Nachbarn mit Feuereifer dabei / Projektleiterin Anja Karner: "Wir machen nach Abschluss der Wette weiter"

"Die Nachbarschaften sind allesamt sehr engagiert und begeistert. Besonders die Kinder sind hoch motiviert", freut sich Karner. "Wir werden bestimmt auch nach dem offiziellen Abschluss der Wette weitermachen und Möglichkeiten zum Energiesparen auskosten." Zwei der drei beteiligten Nachbarschaften liegen in der autofreien Siedlung Weißenburg. Die WGM, Eigentümerin der Mehrfamilienhäuser, unterstützt das Projekt: "Wir finden es gut, dass die Stadt die Energiewette durchführt", bekräftigt WGM-Marketingleiter Thomas Börtz. "Daher helfen wir den Haushalten, wo wir können." Georg Heinrichs, Energiecoach für das Projekt, unterstützt die motivierten Energiesparer zu Hause mit nützlichen Tipps.

Ende April ist klar, ob die münsterschen Haushalte mindestens acht Prozent Energie weniger verbraucht und es geschafft haben, die Stadt bei der Energiewette zu schlagen. Das münstersche Ergebnis darf sich dann ebenfalls mit den Einsparquoten aus Düsseldorf und Wuppertal messen. Neun europäische Länder versuchen bei dem Projekt "Stadtwette zum Klimaschutz", den Ehrgeiz ihrer Bürgerinnen und Bürger beim Energiesparen zu wecken. Gefördert wird das Projekt vom Intelligent Energy Europe-Programm der Europäischen Kommission und dem NRW-Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie.